Jimmy Thimm wird neuer Frohlinde II-Trainer

Interview

Die Verantwortlichen des FC Frohlinde haben einen neuen Fußball-Trainer für ihre zweite Mannschaft als Nachfolger für Heiko Linsmeier nach dessen Rücktritt aus familiären Gründen gefunden. Auf Linsmeier wird Jimmy Thimm folgen, der in der abgelaufenen Saison in der ersten Frohlinder Mannschaft als Co-Trainer aktiv war.

CASTROP-RAUXEL

, 20.06.2017, 13:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
In der Rolle des Chef-Trainers für die Bezirksliga-Mannschaft des FC Frohlinde agierte Jimmy Thimm im Dezember beim Spitzenspiel bei den SF Stuckenbusch, das der FCF mit 1:0 gewann.

In der Rolle des Chef-Trainers für die Bezirksliga-Mannschaft des FC Frohlinde agierte Jimmy Thimm im Dezember beim Spitzenspiel bei den SF Stuckenbusch, das der FCF mit 1:0 gewann.

Hallo Herr Thimm, nach Ihrer Funktion als Co-Trainer der „Ersten“, übernehmen Sie nun hauptverantwortlich die zweite Mannschaft. Wie genau kam es zu diesem Wechsel?

Die Frohlinder Verantwortlichen kamen schon Ende April auf mich zu, nachdem ihnen Heiko Linsmeier mitgeteilt hatte, dass er zum Saison-Ende aufhören möchte. Damals hatte ich noch abgesagt, da ich eigentlich kürzertreten wollte.

Nun haben Sie das Traineramt doch übernommen – wie kam es zu dem Sinneswandel?

Der Vorsitzende Robert Janßen hat mir am vergangenen Donnerstag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass die Mannschaft eine interne Lösung bevorzugen würde. Letztlich habe ich meine Zusage gegeben und freue mich nun auf die neue Herausforderung.

Beim FC Castrop-Rauxel waren Sie schon mal als Spielertrainer aktiv. Ist die Doppelfunktion – Trainer und Spieler – nun auch denkbar?

Nein, das ist nicht mehr denkbar. Meine aktive Laufbahn habe ich beendet.

Nach dem Aufstieg geht Ihr Team in der Kreisliga A an den Start. Hätten Sie die Mannschaft auch in der Kreisliga B übernommen?

Auf jeden Fall. Als die ersten Gespräche Ende April stattgefunden haben, war noch gar nicht abzusehen, dass am Ende vielleicht sogar der Aufstieg drin sein könnte.

Wobei Sie in der B-Liga auf Ihren Ex-Verein FC Castrop-Rauxel getroffen wären...

Das stimmt. Aber damit hätte ich überhaupt kein Problem gehabt. Uwe Blase und ich sind quasi Nachbarn, sehen und grüßen uns fast jeden Tag. Das Verhältnis ist nach wie vor sehr gut.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die neue Saison?

Erwartungen habe ich aktuell noch gar keine. Wir wollen uns langsam an die neue Liga herantasten.

Wie sehen die Pläne für die Kaderzusammenstellung aus?

Die Mannschaft ist eine junge und super eingeschworene Truppe, die auch so zusammenbleiben wird. Abgänge haben wir keine. Zwei Neuzugänge bahnen sich an. Aktuell kann ich diese aber noch nicht 100-prozentig bestätigen. Wir sind noch auf der Suche nach einem beweglichen zentralen Stürmer und einem zweiten Torwart.

Welche taktische Marschroute schwebt Ihnen vor?

Wir wollen natürlich nicht direkt ins offene Messer rennen und deshalb anfangs versuchen, die Defensive zu festigen. Ich schätze, dass ich nach etwa vier bis fünf Wochen genauer weiß, in welche Richtung die taktische Ausrichtung gehen wird.

In der vergangenen Saison fand oft ein Austausch von Spielern zwischen der ersten und zweiten Mannschaft statt. Ist das auch nach dem Landesliga-Aufstieg der Ersten geplant?

Auf jeden Fall. Wenn Spieler der ersten Mannschaft länger verletzt oder im Urlaub sind, können sie bei uns Spielpraxis sammeln. Da ist der Kreisliga-A-Aufstieg eine tolle Sache. Denn eine Partie auf Kunstrasen bei Arminia Ickern oder beim SuS Merklinde ist für einen Landesliga-Spieler attraktiver als eine Begegnung auf einem Ascheplatz in der Kreisliga B.

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