KG-Werfer peilen das erste 3:0 der Saison an

CASTROP-RAUXEL Ernst, aber nicht hoffnungslos: Mit dieser Weisheit des Volksmundes lässt sich die Lage der KG Castrop-Rauxel in der 2. Bundesliga vor dem Spiel gegen Eintracht Heringen trefflich beschreiben.

von Von Mirko Kuhn

, 22.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Denn Hoffnung auf eine bessere Platzierung lässt die aktuelle Tabellensituation nicht zu. Ist das Bundesliga-Unterhaus doch mittlerweile in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft untergliedert. Zum Einen sieben Teams, die um die Spitzenplätze kämpfen. Zum Anderen ein Keller-Trio: der KSV Eintracht Wolfsburg, die SKG Sontra und die heimischen KG. Diese drei Teams machen die beiden direkten Abstiegsplätze sowie den Relegationsrang unter sich aus.

Denn Hoffnung auf eine bessere Platzierung lässt die aktuelle Tabellensituation nicht zu. Ist das Bundesliga-Unterhaus doch mittlerweile in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft untergliedert. Zum Einen sieben Teams, die um die Spitzenplätze kämpfen. Zum Anderen ein Keller-Trio: der KSV Eintracht Wolfsburg, die SKG Sontra und die heimischen KG. Diese drei Teams machen die beiden direkten Abstiegsplätze sowie den Relegationsrang unter sich aus.

Besonders brisant: das Duell der beiden KG-Konkurenten in Sontra. In der Tabelle verbuchen Wolfsburg und Castrop-Rauxel drei Minusbilanzzähler auf, "Schlusslicht" Sontra deren vier - angesammelt vor allem durch ein 0:3, gegen den KG-Samstags-Gegner aus Heringen - die einzige 0:3-Heimniederlage eines Teams in dieser Spielzeit.

Kein echter Heimvorteil

Doch will Pressewart Joachim Müller dies nicht überbewerten. So seien Sontra und Heringen unmittelbar benachbart, ein echter Heimvorteil wie jetzt für die KG habe daher für Sontra nicht bestanden. Im Gegenteil: Gegen den Tabellenzweiten rechne man sich auf den wohl immer schwieriger zu bespielenden Holzbahnen im hiesigen Keglerheim einiges aus, so Müller: "Wenn wir mit vier Leuten über 810 Holz spielen, ist das erste 3:0 fällig." Für die Gastgeber spricht zum Hinrunden-Ausklang jedoch, dass man mit Ausnahme von Klaus Mestenhauser in Bestbesetzung auf die Bahnen geht.

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