Kreisliga B: Herner Mannschaft will nicht gegen Castrop-Rauxeler Teams spielen

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So Corona es zulässt, laufen die Castrop-Rauxeler Kreisliga-B-Fußballer am Sonntag, 6. September, zum ersten Spieltag der Saison 2020/21. Auf einen Verweigerer treffen sie dann nicht.

Castrop-Rauxel

, 13.08.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit mehr als 20 Jahren sind die Castrop-Rauxeler Kreisliga-B-Fußballer in der Staffel 1 des Kreises Herne/Castrop-Rauxel beheimatet - mit nur ganz wenigen Ausnahmen. In der Saison 2020/21 stammen insgesamt 7 von 17 Teams aus der Europastadt. Eigentlich sollte auch noch eine 18. Mannschaft in der Tabelle aufgeführt werden, sie möchte aber lieber in der Staffel 2 spielen.

Sportplatznachbarn stehen sich eigentlich im Weg

Kreisfußballobmann Andreas Pelzing (FC Frohlinde), der zusammen mit Staffelleiter Hans Murawa (Herne) die Kreisliga-Spielpläne ausarbeitet, berichtete am Tag der Veröffentlichung des Spielplans der Kreisliga B: „Wir hatten vor, TSK Herne von der Staffel 2 in der Staffel 1 zu herüberzuholen.“ Das hätte den Vorteil gehabt, dass die Sportplatznachbarn RSV Holthausen und TSK Herne nicht am gleichen Tag Heimspiele gehabt hätten. Pelzing: „Wir haben bei TSK angefragt. Die Herner haben vernünftigt und nett geantwortet - und möchten weiterhin durchweg gegen Mannschaften aus der eigenen Stadt spielen.“ Somit werden an sechs Heimspieltagen Holthausen und TSK quasi im Weg stehen.

Die TSK-Kicker lassen sich weiterhin auf weite Fahrten nach Wanne-Eickel ein. Dabei sind sie mit dem Ascheplatz an der Bladenhorster Straße nur wenige Meter hinter der Castrop-Rauxeler Stadtgrenze beheimatet. Binnen fünf Minuten wären die Herner beim Aufsteiger VfR Rauxel angekommen, wenn sie sich auf die Umgruppierung eingelassen hätten.

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Die Rauxeler sind nach sechs Spielzeiten in der Kreisliga C in die B-Liga zurückgekehrt. Zum Auftakt bestreitet der einstige Bezirksligist ein Auswärtsspiel. Die Fahrt geht nach Herne-Horsthausen zur DJK Falkenhorst II. Die Herner scheinen auf den ersten Blick schlagbar zu sein. Sie hielten sich in der Corona-Abbruch-Saison 2019/20 durchweg in der unteren Tabellenhälfte auf.

Stefan Gil, Trainer des VfR Rauxel.

Stefan Gil, Trainer des VfR Rauxel. © Jens Lukas

Rauxeler Erinnerung an eine 1:7-Niederlage

VfR-Trainer Stephan Gil meint: „Falkenhorst dürfen wir nicht unterschätzen. Wenn sie die Truppe aus dem Jahr ihres Aufstiegs zusammen haben, sind sie stark. Sie haben uns damals 7:1 geschlagen, als wir Tabellenzweite waren.“ Zudem verfügen die Herner mittlerweile über jene Kreisliga-B-Erfahrung die seinen Schützlingen fehle.

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Das tut der Rauxeler Vorfeude auf die neue Liga aber keinen Abbruch. Gil: „Wir spielen im Vergleich zur Kreisliga C jetzt nur noch gegen zwei Mannschaften, die auf Ascheplätzen daheim sind. Dazu kommt noch das Spiel auf Rasen beim VfB Habinghorst II. Alle anderen Auswärtsspiele sind auf Kunstrasen. Das ist doch sehr gut.“ Stephan Gil wird in den kommenden Wochen nicht die künftigen Gegner unter die Lupe nehmen. Er sagt: „Berufsbedingt habe ich keine Zeit dazu.“

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