Kuckel macht weiter «Jugend forsch(t)»

Handball: Relegation zur Landesliga

20.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Vor und nach dem Spiel war die Stimmung unter den zukünftigen Landesliga-Handballern des TuS Ickern und ihren mit drei Bussen angereisten Fans «bombastisch». Lediglich während des Relegationsspiels beim TV Ennigerloh (1.) habe seine Truppe «Jugend forsch(t)» beim 22:27 (11:15) ob des bereits zuvor perfekten Aufstiegs keine Stimmungs geladene Partie geboten. So sah es zumindest Otto Kuckel bei seiner Abschiedsvorstellung als Senioren-Trainer des TuS Ickern. Lediglich in den ersten 15 Minuten konnten die Castrop-Rauxeler gut mithalten. Die Ickerner hatten gar mit zwei Toren Vorsprung geführt, ehe sie vorzeitig ihr «Pulver verschossen» hätten, beobachtete Kuckel. Zuviele Torchancen hätten seine Schützlinge als «Fahrkarten» vergeben. Oftmals habe seinen Angreifer der Blick für den besser psotierten Nebenmann gefehlt. Die TuS-Rückraumspieler erwischten mit einer Trefferquote von nur 30 Prozent einen rabenschwarzen Tag. «Gegen eine Wand gelaufen», seien seine Mannen, sagte Kuckel mit Blick auf einen Zwei-Meter-Mann in der Abwehr sowie den 1,90-Meter großen Spielertrainer auf seiten der Gastgeber. In der zweiten Halbzeit wurden zudem eine Reihe von Tempogegenstößen «verbaselt» (Kuckel). Weshalb der TuS an einer möglichen «Schützenhilfe» für Eintracht Hagen 3 (3.) weit vorbei warf. So ganz kann Kuckel allerdings nicht vom Handball lassen. In der neuen Saison wird er als Co-Trainer seines Sohnes Sebastian die neu formierte männliche D-Jugend des TuS Ickern betreuen. So gesehen bekommt es der «Handball-Opa» (so der Titel des T-Shirts, das ihm seine Spieler schenkten) im (Un-)Ruhestand erneut mit einer Mannschaft «Jugend forsch(t)» zu tun. -as

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