"Leverkusener Verhältnisse" am Grafweg

Auf der Außenbahn

Die Diskussionen um die Entscheidungen von Schiedsrichter Felix Zwayer im Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sind noch nicht ganz verstummt, da dient der Fall schon als Referenz für Entscheidungen im Amateurbereich. Was passiert ist, erfahren Sie hier, "Auf der Außenbahn".

CASTROP-RAUXEL

, 29.02.2016, 14:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
"Leverkusener Verhältnisse" am Grafweg

Karsten Quante, Fußball-Trainer der Spvg Schwerin, beschwerte sich, weil ein Freistoß von einem Wackeraner um einige Meter vom Tatort entfernt ausgeführt wurde. Der Schiedsrichter antwortete nur ganz locker: "Das ist erlaubt, wie in Leverkusen." - und Quante musste lachen.

Lennart Schwirtz, Korfballer des Regionalliga-Zweiten Schweriner KC, belohnte sich für seine sieben Korberfolge am Samstag-Abend beim 25:9 gegen den KC Grün-Weiß quasi selbst. Direkt nach Abpfiff der Partie fuhr er in den Urlaub nach Schillig an die Nordsee. Nach eigener Aussage sei er pünktlich zum Training des SKC am Freitag zurück in Castrop-Rauxel. Mit einem Augenzwickern berichtet Lennart Schwirtz: "Ich plane natürlich meinen Urlaub um den Korfball herum."

Ulli Müller, Vorsitzender der Sportjugend im Stadtsportverband, war beim 24-Stunden-Schwimmen im Hallenbad quasi "Schlaflos an der Bahnhofstraße". Gemeinsam mit Marco Lennemann heizte er den Schwimmern und Besuchern als Disc-Jockey ein. Lennemann fielen "irgendwann am Morgen", wie Müller erklärte, die Augen zu. Der Sportjugend-Chef blieb indes wach und bejubelte somit einen Erfolg im internen Wettbewerb: "Beim letzten Mal hatte Marco gewonnen."

Andreas Dornieden, aus der Sportlichen Leitung des SV Wacker Obercastrop, hatte im Vorfeld des Derbys gegen die Spvg Schwerin auf den steten Spieler-Austausch seines Vereins mit der Spvg in der Vergangenheit hingewiesen. Dornieden: "Als ich Wacker trainierte habe, habe ich bei einem Übungsabend gesagt: Wer noch nicht für Schwerin gespielt hat, solle die Hand heben." Die allermeisten Hände danach blieben unten. Auch die vom Trainer selbst, der auch auf eine blau-gelbe Vergangenheit als Junioren-Coach zurückblicken kann.

Karsten Quante, Fußball-Trainer der Spvg Schwerin, musste bei einer Begebenheit beim Derby gegen Wacker Obercastrop doch lachen, bevor der Sieg feststand. Als der Coach sich beim jungen Schiedsrichter, Cengiz Kabalaki (Gelsenkirchen), beschwerte, weil ein Freistoß in seiner Hälfte von einem Wackeraner um einige Meter vom Tatort entfernt ausgeführt wurde, antwortete der nur ganz locker: "Das ist erlaubt, wie in Leverkusen." Da gab es ja die große Debatte, als ein Spieler von Borussia Dortmund beim Freistoß ein paar Meter "klaute" und dadurch das Siegtor einleitete.

Christoph Foitzik, von einem "Hexenschuss" betroffener Fußballer des Bezirksligisten Spvg Schwerin, konnte sich vor der Partie gegen Obercastrop (2:1) über ein Wiedersehen mit einem früheren Team-Kameraden freuen. Im Vorspiel stand Benjamin Jakob beim 6:2-Sieg der Spvg Horsthausen II gegen die "Zweite" seiner Blau-Gelben auf dem Feld. Mit ihm hatte Foitzik vor Jahren beim SuS Merklinde gespielt. Das freudige Wiedersehen wurde dann mit einer fröhlichen Umarmung gefeiert, obwohl dem Schweriner Kicker durch die Rückenschmerzen nicht nach feiern zumute war.

Franz-Heinrich Veuhoff, Vorstandsmitglied und Billardspieler des ABC Merklinde, hatte sich auf den neuen Gegner TV Rheine nach der Kreis-Zusammenführung besonders gefreut. Dort hat Karl Adebahr seine Billard-Heimat gefunden, der in den 1970er Jahren beim BSC Mengede und beim BC Schwerin Spuren hinterließ. Wie Adebahr ins ferne Rheine gekommen ist, hätte Veuhoff gerne gewusst. Doch der frühere Kollege glänzte beim erhofften Wiedersehen durch Abwesenheit.

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