Liegt daheim ein Fluch auf dem FC Frohlinde?

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Der FC Frohlinde lässt gegen den SSV Buer zum wiederholten Male die Heimpunkte liegen. Ein Gäste-Akteur sorgte diesmal für das Frohlinder Pech.

Frohlinde

, 20.10.2019, 21:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Durch eine 0:1-Niederlage gegen den SSV Buer (13.) hat der FC Frohlinde (7.) in der Fußball-Landesliga erneut die eklatante Heimschwäche an der Brandheide unterstrichen. Der letzte Sieg auf eigenem Kunstrasen datiert vom 25. August. Wer erinnert sich? 1:0 gegen den SV Wanne 11.

Kein gutes Wetter

Es war am elften Spieltag in der Fußball-Landesliga kein gutes Wetter für Fußballspiele, aber es wurde trotz der nassen Bedingungen ein rasantes Spiel. Was fehlte, waren die Tore. Nach den gespielten 97 Minuten wollte FCF-Trainer Stefan Hoffmann seine bemühten Kicker nicht zu sehr kritisieren: „Wir haben einfach kein Glück im Abschluss gehabt, der Einsatz stimmte.“ Recht hatte der Coach, der wegen seines „zwickenden Oberschenkels“ selbst auf einen Einsatz verzichtete. Was ihn nicht hinderte, an der Linie seine Akteure auf dem Feld lauf- und lautstark anzutreiben.

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Beifall und gutes Zureden waren dabei. Schon in der dritten Minute gab es Richtung André Muth ein Lob für dessen guten Laufweg, obwohl der einen feinen Steilpass von Marc Kruska verstolperte. Der wohl besser postierte Dustin Wurst war sauer, dass ihm Muth in die Quere gekommen war. So lief es weiter. Immer wieder gute Angriffe, aber immer wieder auch fehlender Durchschlag vor dem Tor. Dieses wurde aber in Kevin van Holt von einem Keeper gehütet, der an diesem Sonntag nicht zu bezwingen schien – und am Schluss auch blieb. Der Torwart haute sich entschlossen in die Flanken und zeigte sich auch auf der Linie als Meister seins Fachs. Da kann man als Schütze schon verzweifeln.

Auf der Gegenseite musste die FCF-Defensive in jeder Sekunde bei dem strömenden Dauerregen hellwach sein. Vor allem auch auf den 19-jährigen Finn Wortmann, der in der 73. Minute seinen größten Auftritt an diesem Tag mit dem 1:0 und seinem siebten Saisontor krönte.

Lange Bälle vom Keeper


Vergessen waren die Chancen, die Frohlinde trotz der guten Torhüter-Leistung liegengelassen hatte. Lukas Kothe, Dietrich Liskunov und Marc Kruska. Immer wieder hatte die Nummer Eins von Buer eine Antwort parat.

Auch FCF-Torwart Daniel Schultz musste eine prekäre Aufgabe lösen, als nach einem Lattenschuss der Abpraller aus kurzer Distanz auf sein Tor gewuchtet wurde. Frohlindes Zerberus war danach gefragt, zum Schluss mit seinen langen Bällen doch vielleicht die entscheidende Lücke zu finden. Das klappte nicht mehr. Jetzt gilt es im nächsten Spiel am Sonntag, 27. Oktober, den Heimfluch in weitere Auswärtspunkte beim Hombrucher SV aus den Trikots zu schütteln.

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