Lokalderby mit sehr unterschiedlichen Vorzeichen

CASTROP-RAUXEL Derby-Zeit am Fuchsweg: Der SV Yeni Genclik trifft im Kampf um Bezirksliga-Punkte am Sonntag (11. November) auf den SV Wacker Obercastrop. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein: Der türkische Fußball-Club ist in den letzten fünf Partien ohne Sieg geblieben und in die Abstiegszone abgerutscht, während sich die Obercastroper nach wie vor im oberen Drittel behaupten.

09.11.2007, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein leichtes Spiel erwartet Esser gegen Yeni ohnehin nicht, auch wenn der türkische Club auf den vorletzten Rang abgerutscht ist. "Die werden uns die Punkte nicht schenken", gibt er zu bedenken. Bis auf die Langzeitverletzten Jan Nöthe und Sven Stypers kann Esser im Derby auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Ein leichtes Spiel erwartet Esser gegen Yeni ohnehin nicht, auch wenn der türkische Club auf den vorletzten Rang abgerutscht ist. "Die werden uns die Punkte nicht schenken", gibt er zu bedenken. Bis auf die Langzeitverletzten Jan Nöthe und Sven Stypers kann Esser im Derby auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Die Stimmung ist denkbar schlecht

Auf Yeni-Seite ist die Stimmung nach der deutlichen 0:4-Niederlage im "Kellerduell" beim Kirchhörder SC denkbar schlecht. Trainer Zeki Terzioglu kann aber gegen Wacker voraussichtlich wieder zwei Stammspieler aufbieten, die am letzten Spieltag schmerzlich vermisst wurden.

Nizamettin Kerter (Familienfeier) und Yusuf Yaprak (beruf) fehlten. "Die beiden sind gerade in unserer momentanen Situation unverzichtbar", sagt der Trainer. Gegen den Tabellenvierten will Terzioglu sein Team durchaus offensiv agieren lassen.

"Wir müssen versuchen, Wacker in die Defensive zu drängen und zu Fehlern zu zwingen." Dass dies keine leichte Aufgabe wird, ist Terzioglu bewusst. "Die Obercastroper stehen nicht von ungefähr dort oben in der Tabelle", erklärt der Yeni-Coach.

  

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