Malte Jakschik siegt mit Deutschlandachter auf der Langstrecke

Rudern

Ruderer Malte Jakschik (RV Rauxel) hat zum Saisonabschluss das Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal gewonnen. Der Deutschlandachter war auf der 12,7 Kilometer langen Strecke das schnellste Boot.

Rendsburg/Castrop-Rauxel

, 19.10.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Malte Jakschik bei der EM-Vorbereitung im Ruderleistungszentrum Dortmund.

Malte Jakschik bei der EM-Vorbereitung im Ruderleistungszentrum Dortmund. © Hense

Der Deutschlandachter mit Malte Jakschik (RV Rauxel) war beim Ruder-Saisonabschluss erfolgreich. Das deutsche Paradeboot meisterte die 12,7 Kilometer langen Strecke auf dem Nord-Ostsee-Kanal in 37:10,8 Minuten und belegte somit Platz eins vor Polen und dem deutschen U23-Achter.

Härtestes Ruderrennen der Welt

Für die Athleten ist die Strecke eine extreme Belastung, normalerweise sind sie auf der 2000-Meter-Distanz unterwegs. Der Kanal-Cup vom Breiholz zur Rendsburger Hochbrücke gilt daher als härtestes Ruderrennen der Welt.

„Die Mannschaft ist technisch und taktisch ein gutes Rennen gefahren. Das Feld der drei Mannschaften hat sich relativ schnell sortiert“, sagte Bundestrainer Uwe Bender. Nach gutem Start ging das deutsche Flaggschiff in Führung liegend in die erste Linkskurve. Am Ende betrug der Vorsprung auf den polnischen Achter rund eine Minute.

Vor Wochenfrist hatte Malte Jakschik mit dem Deutschlandachter die Europameisterschaft im polnischen Posen gewonnen. Aufgrund der Corona-Pandemie war diese EM die erste internationale Regatta für die Crew des Deutschen Ruderbundes (DRV). Somit war es eine kurze Saison für die Ruderer.

Olympia 2021 bleibt das große Ziel

Die Olympischen Spiele in Tokio, die von 2020 auf 2021 verschoben sind, bleiben das Ziel der Athleten. Im Ruderleistungszentrum Dortmund arbeiten Malte Jakschik und seine Mannschaftskameraden dafür hart.

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