Mattukat muss auf gesperrtes Quartett verzichten

Fußball: Kreispokal

Als einzige Mannschaft aus Castrop-Rauxel geht der A-Kreisligist TuS Henrichenburg im Pokalwettbewerb des Fußballkreises Recklinghausen an den Start. Dort steht für das Team von Trainer Rainer Mattukat am Donnerstag, 13. August, die Partie gegen BW Westfalia Langenbochum auf dem Programm.

CASTROP-RAUXEL

, 12.08.2015, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Henrichenburgs Trainer Rainer Mattukat.

Henrichenburgs Trainer Rainer Mattukat.

Der Bezirksligist aus Herten läuft ab 18.30 Uhr auf dem Henrichenburger Sportplatz an der Lambertstraße auf.

Der TuS war bereits am vergangenen Wochenende in den Ligabetrieb gestartet, hatte dabei allerdings wenig Freude gehabt. Nachdem der Schiedsrichter im Spiel beim SC Herten vier Rote Karten gegen Henrichenburger Spieler verhängt hatte, hatte der TuS in der 85. Minute um eine vorzeitige Beendigung gebeten. Die Partie ist mittlerweile mit 1:0 für Herten gewertet worden, weitere Sanktionen gegen Henrichenburg gibt es nicht, da der Vorgang nicht an die Kreisspruchkammer übergeben wurde.

Ein echter Härtetest

Die Platzverweise haben allerdings unmittelbare Auswirkungen auf das Pokalspiel gegen Langenbochum: Kevin Zastrow, Fabian Kinsler und Nicolas Böcker wurden für je ein Spiel gesperrt, Kevin Viertel für zwei Partien. Zudem muss Mattukat auf Philipp Engel verzichten, der sich in Herten eine Kinnverletzung zugezogen hatte. Michael Böhmer fehlt aus beruflichen Gründen.

"Das Spiel gegen Langenbochum wäre ohnehin ein echter Härtetest für uns gewesen", sagt der TuS-Trainer, "unter diesen Bedingungen ist es aber eine fast unlösbare Aufgabe für uns." Dennoch wolle man die Partie keineswegs herschenken. "Wir wissen, dass der Gegner stark in der Offensive ist", sagt Mattukat über die Langenbochumer, die in der vergangenen Saison Platz fünf in der Bezirksliga 9 belegt hatten. "Dem müssen wir unsere Kampfkraft entgegensetzen."

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt