Merklinder Routinier Gaida glaubt an die Wende

Fußball-Bezirksliga 9

Auch im dritten Spiel in der Bezirksliga hintereinander konnten die Fußballer des SuS Merklinde (15.) nicht an die Erfolgsquote der ersten Serie anknüpfen. Gegen den TuS Eichlinghofen (6.) „hagelte“ es eine 1:3-Niederlage. Abwehr-Routinier Dietmar Gaida glaubt aber, dass der rettende Platz noch erreicht werden kann.

CASTROP-RAUXEL

, 24.03.2014, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Emil Durmis (rotes Trikot) stanrd bei der 1:3-Niederlage des SuS Merklinde gegen den TuS Eichlinghofen 68. Minuten auf dem Feld, dann wurde er durch Ron Hibbeln ersetzt.

Emil Durmis (rotes Trikot) stanrd bei der 1:3-Niederlage des SuS Merklinde gegen den TuS Eichlinghofen 68. Minuten auf dem Feld, dann wurde er durch Ron Hibbeln ersetzt.

Torwart und Trainer Jörg Nowaczyk erzählte schon vor dem Anpfiff von einigen „angeschlagenen Spielern“. Abwehr-Routinier Dietmar Gaida gehörte dazu, der immer wieder seinen gezerrten Oberschenkel kühlte und der dann kurz vor der Pause gegen Henning Sturmeit ausgewechselt werden musste und dann von außen mit seinen Kameraden mitfieberte. Nach dem Schlusspfiff machte er seinem Team Mut. Gaida: „Wir hatten eine schlechte Phase, aber ich glaube trotzdem, dass wir die Wende packen. Es sind ja nur vier Punkte Abstand bis zum rettenden Platz, 33 Punkte sind noch im Topf.“

Und während die Merklinder Spieler enttäuscht Richtung Kabine trotteten, schickte Merklindes Urgestein, Jürgen Maurer, noch ein Kompliment hinter Routinier Gaida hinterher. Maurer: „Der „Didi“ gibt nie auf, an dieser Einstellung sollten sich manche junge Burschen ein Beispiel nehmen.“ In der ersten Serie haben sie das vielleicht erfolgreich getan. Damals holten sie in den direkten Vergleichen der letzten Gegner fünf Punkte und legten anschließend gegen Wacker Obercastrop noch drei nach. Aber diesmal?  

Mit drei „Nullnummern“ aus den letzten drei Spielen muss Merklinde jetzt am Sonntag, 30. März, in die Erin-Kampfbahn. Der neue Wacker-Trainer Andreas Dornieden hatte seiner Mannschaft am Sonntag nach Hillerheide schon eine Derby-Vorgabe mit auf den Nachhauseweg gegeben: „Da haben wir noch was gutzumachen.“ Merklindes Sportlicher Leiter Martin Broll weiß was auf ihn zukommt: „Natürlich ist das für uns eine schwierige Phase aber ich hoffe, wenn alle fit sind, dass wir unsere vorhandenen Qualitäten wieder finden. Wir müssen hinten sicherer verteidigen und vorne konzentrierter den Abschluss suchen, denn Chancen waren ja auch gegen Eichlinghofen genug da.“

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