Michael Esser kontert Franck Ribery in der Steak-Affäre

Sportgeschichten

Der Profi-Torwart Michael Esser ist kein Fan von einem goldenen Steak. Er schwört eher auf ein ruhrgebiets-typisches Gericht. Unsere Geschichten aus dem Castrop-Rauxeler Lokalsport.

Castrop-Rauxel

, 21.01.2019, 15:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Michael Esser wurde von einem NDR-Reporter gefragt, ob er sich einen ähnlichen Luxus wie Franck Ribery erlaubt.

Michael Esser wurde von einem NDR-Reporter gefragt, ob er sich einen ähnlichen Luxus wie Franck Ribery erlaubt. © imago/Jan Huebner

Michael Esser, aus Rauxel stammender Profi-Torwart in Diensten des Erstligisten Hannover 96, bewies während des Trainingslagers Bodenständigkeit und Schlagfertigkeit zugleich. Von einem NDR-Reporter wurde er dazu befragt, ob er sich Luxus erlaubt, in Anlehnung an die Blattgold-Steak-Affäre von Franck Ribery (FC Bayern München). Esser konterte direkt: „Für mich ist so etwas nichts. Für mich reicht auch ´mal eine schöne Currywurst.“

Vedat Öz, eigentlich offensiv ausgerichteter Fußballer beim FC Castrop-Rauxel, kam am Samstag beim Turnier der SG Suderwich auf einer für ihn ungewohnten Position zum Einsatz. Weil alle drei Keeper des A-Kreisligisten verhindert waren, ging Öz freiwillig ins Tor. „Er hat es auch ordentlich gemacht, aber eine Torwart-Karriere wird er nicht mehr starten. Auf dem Feld ist er besser aufgehoben“, sagte sein Trainer Patrick Stich. Das zeigte sein Stürmer einen Tag später. Beim 4:1 im Test gegen Eintracht Ickern netzte Öz selbst ein. In Suderwich schied der FC hingegen nach der Vorrunde aus.

Dennis Lauth, Fußballspieler beim Landesliga-Spitzenreiter FC Frohlinde, hatte sich laut seines Trainers Stefan Hoffmann als Laufstrecke für den spiellosen Sonntag die Treppe hoch auf die Schweriner Halde empfohlen. Irgendwie erinnerte er damit gedanklich an die Idee von Felix Magath. Den hatte unser Mitarbeiter Jürgen Weiß als Trainer des VfB Stuttgart (2001-2004) schon auf Sylt beobachtet, als er seine Spieler die sogenannte Himmelsleiter über die Dünen rauf und runter Richtung Nordsee scheuchte. Als Coach des VfL Wolfsburg ließ der „Quälix“ sogar einen künstlichen Berg aufschütten lassen. Mit der Tortur wurde er dann in der Autostadt Meister. Könnte ein gutes Omen für die Lauth-Idee und Frohlinde sein.

Kevin Brewko, 24-jähriger Spieler des FC Frohlinde in der Fußball-Landesliga, hat schon eine Menge Vereine in seiner Kicker-Vita stehen. Einst aus der Jugend der Spvg Schwerin kommend, spielte er für Westfalia Herne, Rot-Weiß Ahlen, Preußen Münster und kam dann 2017 von Mengede 08/20 an die Brandheide. Eine viel größere Konstanz hat der in Merklinde wohnende Offensivspieler außerhalb des Fußballplatzes geboten. Bei der Ehrungsfeier der Merklinder Ministranten wurde Kevin Brewko nun für 15-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

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