Nach Rauswurf: Trainer Stephan Böhm spricht von „schlechtem Stil“

hzArminia Ickern

Stephan Böhm ist nicht mehr Trainer des Fußball-A-Kreisligisten SC Arminia Ickern. Der Rauswurf überraschte den Coach. Er spricht mit Blick auf die Art und Weise sogar von „schlechtem Stil“.

Ickern

, 17.12.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stephan Böhm, dem kürzlich vom A-Kreisligisten Arminia Ickern per Anruf als Trainer gekündigt worden ist, schlürfte als einer von 220 Zuschauern eine Tasse Kaffee mit Milch beim Landesliga-Spiel SV Wacker Obercastrop gegen Spvg Horsthausen (2:0) in der Erin-Kampfbahn. Und hörte mehrfach die Frage: „Was war denn da eigentlich los bei euch?“

Seine Antwort: „Das war alles ganz komisch – mehr sage ich dazu nicht. Deckel drauf, abgehakt.“ Außer diesem ominösen Rauswurf-Anruf hat Stephan Böhm laut eigener Worte „nichts vorher und auch nichts mehr danach gehört vom SCA-Vorstand“. Das will der gefeuerte Trainer jedoch von seiner Seite nicht unkommentiert lassen und will dem Verein alsbald ein Schreiben schicken. Denn: „So, wie das gelaufen ist, geht es nicht.“

Stephan Böhm macht sich keine Sorgen um seine Zukunft

Stephan Böhm hätte sich gewünscht, dass der Vorstand des A-Kreisligisten einfach nur mal mit ihm gesprochen hätte. Über das Warum des schlechten Tabellenplatzes (14.), oder auch nur angedeutet hätte, mit einem anderen Trainer eine Verbesserung der sportlich nicht befriedigenden Situation versuchen zu wollen.

Dass es kein direktes Gespräch mit dem Vorstand gegeben habe, sei zumindest ganz schlechter Stil. Über seine sportliche Zukunft macht sich der Trainer Stephan Böhm indes keinen großen Kopf: „Irgendwann geht schon wieder eine andere Tür auf.“

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