Robin Gude trotzt starkem Schalker Gegner zwei Sätze ab, der Post SV feiert Derbysieg

Tischtennis

In der Tischtennis-Landesliga hat Roland Rauxel beim Titelanwärter versucht, Zählbares mitzunehmen. Gelang das?

Rauxel

, 24.11.2019, 20:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Robin Gude trotzt starkem Schalker Gegner zwei Sätze ab, der Post SV feiert Derbysieg

Robin Gude © Volker Engel

Die Tischtennisspieler der DJK Roland Rauxel hatten gegen Landesliga-Tabellenführer FC Schalke keine Chance. Der heimische Tabellen-Achte verlor beim Aufstiegsaspiranten in Gelsenkirchen klar mit 0:9.

Zwei Spiele über die volle Distanz

Roland-Spitzenspieler und Kapitän Robin Gude zwang Thorsten Honefeld in den fünften Satz, bevor er die Segel streichen musste. „Das war schon ein Spiel auf Augenhöhe“, so Gude. Honefeld stellt mit Mike Theißen das derzeit schlagkräftigste Spitzen-Paarkreuz der Liga. Auch Christian Chroscinski an Brett fünf zwang seinen Gegner über die volle Distanz, ging aber ebenso leer aus.

„Das ist kein Beinbruch“, erklärte Gude, „nächste Woche spielen wir gegen Buer-Hassel.“ Gegen den direkten Verfolger rechnen sich die Rauxeler zum Hinrundenabschluss (Samstag, 30. November) deutlich mehr aus.

In der Bezirksklasse siegte die DJK Roland Rauxel III (7.) gegen Tabellenführer DJK BW Annen II mit 9:3. „Wir haben erstmals in dieser Saison komplett gespielt“, sagte Roland-Spieler Thorsten Wasielak, „die erste Runde lief sehr gut, am Ende waren wir selbst ein wenig überrascht.“ Roland III hat somit den vierten Saisonsieg eingefahren. Der Abstand zu Auf- und Abstiegsplätzen ist gering.

Post II gewinnt Derby


Das Kreisliga-Derby ging an den Post SV II. Die Obercastroper (Vorletzter) siegten bei Schlusslicht DJK Roland Rauxel IV mit 9:4. Im Duell der ersatzgeschwächten Teams lag der Post SV bereits zum Ende der ersten Einzelrunde mit 6:3 in Führung. „Es war ein spannendes Spiel, die Sätze waren immer relativ knapp“, so Post-Spieler Norbert Gätz, „es war auch eine sehr faire Partie, auch wenn es im Derby immer ums Ganze geht.“ Ums Ganze geht es auch in Sachen Klassenverbleib. Mit vier Punkten (zwei mehr als Roland IV) ist Post II bereits sechs Zähler vom „rettenden Ufer“ entfernt.