Schwerin und Merklinde verlieren, Obercastrop spielt Remis

Fußball-Bezirksliga 9

Eigentlich wollten die heimischen Fußball-Bezirksligisten Wacker Obercastrop, Spvg Schwerin und SuS Merklinde Siege einfahren. Am Ende reichte es aber nur für einen einzigen Punkt auf dem Obercastroper Konto. Alle Spiele im Überblick.

CASTROP-RAUXEL

, 23.03.2014, 17:39 Uhr / Lesedauer: 3 min
Schwerin (blau) - Viktoria Reese

Schwerin (blau) - Viktoria Reese

Meschkis, B. Fritsch, Schröder, Queder, El Moutaouafik (78. Dretakis), Budde, Backes, Niebert, Wisnewski, Körber, T. Firch. Tore: 1:0 (4.), 1:1 (40.) Queder, 2:1 (56.) Elfmeter, 2.2 (82.) Backes.

Die Schweriner, die als zweitbestes Team der Rückrunde in den Spieltag gegangen waren, erwischten gegen Resse einen guten Auftakt und konnten bereits in der 18. Minute die Führung bejubeln: Thomas Hammer setzte sich im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss mit einem Flachschuss ins rechte untere Toreck erfolgreich ab. Auch in der Folgezeit zeigten die "Blau-Gelben" eine Reihe von gelungenen Kombinationen. Noch vor der Pause wäre ein zweiter Schweriner Treffer möglich gewesen, doch Marc Olschewski (38.) platzierte seinen Heber aus 15 Metern knapp am Pfosten vorbei. Torschütze Hammer hatte ebenfalls noch eine gute Gelegenheit (44.), scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am Resser Torhüter. Auch die ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs gehörte den Schwerinern, die jedoch im Abschluss zu unentschlossen agierten. Letztlich war die Führung zu knapp, um sie über die Zeit zu bringen. Resse fand immer besser ins Spiel und benötigte nur knapp fünf Minuten, um die Partie zu drehen.

In der 71. Minute ging die Ordnung in der Schweriner Hintermannschaft komplett verloren, über die verwaiste rechte Abwehrseite fiel das 1:1. Wenig später (75.) legten die Gäste das 2:1 nach. Dennoch hätte Schwerin zumindest noch einen Punkt behalten können, wenn Nikolas Poslednik in der Schlussminute etwas mehr Glück gehabt hätte: Sein Kopfball ging nur knapp am Pfosten vorbei. Trainer Faust ärgerte sich über die verpassten Chancen: "Wir hätten heute zumindest einen Punkt holen müssen."

 Schulz, Dapi, Godinho (87. Karakabak), Michna, Reuscheck, Behrends, Rocha Martinez (75. Hill), Poslednik, Hammer, Olschewski, Handt (82 Niehage). Tore: 1:0 (18.) Hammer, 1:1 (71.), 1:2 (75.).

In der Frühphase der Begegnung leitete Merklinde den Knock-Out durch individuelle Fehler selbst ein. Als man sich aufmachte, die pfeilschnellen Gäste endlich in den Griff zu bekommen, sorgte eine Co-Produktion von Torwart Jörg Nowaczyk und Marco Gruszka, dass man in der elften Minute mit dem geschenkten 0:1 schon wieder einem Treffer hinterher laufen musste. Alle guten Vorsätze blieben in den Trikots stecken. Die Unsicherheit, die wieder zu vielen Fehlern im Spielaufbau führte, war bis hinter der Zuschauer-Bande zu spüren. Das 0:2 (24.) fast selbstverständlich.

Aber, oh Wunder. Plötzlich legten die "Roten" auf ihrem Kunstrasen den Respekt vor den respektabel auftretenden Gästen ab. Und in Abdelghani Habri war vorne ein Mann mittendrin. Mit mehr Schussmumm hätte der Merklinder mehr aus seinen Chancen machen können. Eine gute Viertelstunde vor der Pause sah alles nach einer Merklinder Wende aus. Zunächst scheiterte Habri aus kurzer Distanz am Torwart. Der hatte nach direkten Freistößen von Habri und Christof Foitzik erneut seine Hände im Spiel. Dann fiel doch der Anschluss, der an diesem Tage wieder hoffen ließ. Yüksel Turan hatte sich außen gut durchgesetzt und Habri erzielte mit einem Flugkopfball das 1:2 (40.). Es ging weiter. Kevin Pögel schoss knapp über den Kasten und Lars Blank traf aus sieben Metern den Ball nicht richtig.

Nowaczyk, Pögel, Hommel (74. Hammelstein), Gaida, Fotzik, Ott, Gruszka, Blank, Durmis (68. Hibbeln), Habri, Turan. Tore: 0:1 (11.), 0:2 (24.), 1:2 (40.) Habri, 1:3 (82.)

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