Schweriner Trainerin schenkt ihrem eigenen Team Körbe ein

Korfball

Im Regionalliga-Duell des Schweriner KC 2 mit Meister SG Pegasus passierte etwas, was auch im Korfball-Sportgeschichte nicht alltäglich ist.

Castrop-Rauxel

, 25.11.2019, 15:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schweriner Trainerin schenkt ihrem eigenen Team Körbe ein

Ina Heinzel (r) im Duell des Meisters SG Pegasus gegen Adler Rauxel. © Volker Engel

In der Korfball-Regionalliga hat der Schweriner KC (3.) durch einen 21:15 (10:6)-Sieg beim noch punktlosen Vorletzten SG Pegasus Rommerscheid (Rheinland) am Samstag eine Pflichtaufgabe erfüllt.

Der neue SKC-Trainer Fabian Kloes traf dabei erstmals auf seinen ehemaligen Verein. Die Schweriner taten sich zunächst schwer und gerieten gar mit 2:3 ins Hintertreffen (15.). In den abschließenden zehn Minuten der zweiten Halbzeit drehten die Castrop-Rauxeler allerdings den Spieß um und gingen mit einer 10:6-Führung in die Kabine. Mitte der zweiten Halbzeit führte der SKC mit 16:10.

Vorsprung ins Ziel gebracht

Diesen Sechs-Körbe-Vorsprung brachte das Kloes-Team trotz fünf weiterer Gegenkörbe ins Ziel. Eine weitaus höhere Hürde wartet am Lucas Witthaus (5 Körbe) und Lea Witthaus (4) waren die besten SKC-Werfer. Am Samstag, 30 .Dezember, steht Schwerin vor einer weitaus höheren Hürde: Der Titelverteidiger SG Pegaus Rommerscheid 1 läuft ab 18 Uhr in der ASG-Sporthalle auf.

Deutliche Niederlage

Gegen den amtierenden Meister hatte Aufsteiger Schweriner KC 2 am Samstag mit 11:28 das Nachsehen. Dabei bekamen die Schweriner zwei der Körbe sogar von ihrer eigenen Trainerin eingeschenkt. Denn Ina Heinzel ist in Personalunion Coach bei ihrem Stammverein sowie Spielerin im Rheinland. Sie wurde diesmal auf der Bank von Fabian Kloes vertreten.

Auf dem Feld bekam es sogar kurz zum Familienduell zwischen Ina Heinzel und ihrer jüngeren Schwester Lea. Zudem bekam es Ina Heinzel mit ihren Schützlingen Hannah Heilmann und Linda Untermann zu tun.

Gute Spielzüge

Ihrem Team bescheinigte Heinzel eine „solide Leistung“. Sie sagte: „Sowohl spielerisch als auch körperlich hielt meine Mannschaft in vielen Situationen gut mit und zeigte den einen oder anderen schönen Spielzug.“ Allerdings wurde die SKC-Reserve dafür eher selten mit Körben belohnt.

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