Spitzenreiter Wacker Obercastrop spielt beim SSV Buer so spät wie nie

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Der Landesliga-Erste SV Wacker Obercastrop holt am Dienstag, 25. Februar, beim SSV Buer jenes Duell nach, das durch das Sturmtief „Sabine“ ausgefallen war. Die Anstoßzeit ist ungewöhnlich.

Obercastrop

, 25.02.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Sabine“ trägt die Schuld daran, dass die Fußballer des Landesliga-Spitzenreiters SV Wacker Obercastrop am Dienstag, 25. Februar, nichts live von den Champions League-Spielen des FC Bayern München beim FC Chelsea sowie des FC Barcelona beim SCC Neapel mitbekommen werden. Während diese Partien angepfiffen werden, stehen sie selbst auf dem Platz - für ein Nachholspiel beim SSV Buer (7.).

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Nach dem 3:1-Sieg gegen den Hombrucher SV (8.) ist die Begegnung in Gelsenkirchen eine weitere heikle Aufgabe. Die späte Anstoßzeit von 20 Uhr sei auf Wunsch der Obercastroper zustande gekommen. So erzählte es Coach Uzunoglu am Montagmorgen: „Wir haben einige Spieler, die lange arbeiten müssen. Und weil wir auf den Sonntagstermin verzichtet hatten, weil dort ein Freundschaftsspiel der Frauen-Mannschaft des SSV Buer gegen den VfL Bochum stattfinden sollte, kam uns Buer auch mit der Anstoßzeit entgegen.“

Das Nachholspiel ist auf dem Kunstrasen des SSV Buer an der Löchterheide in Gelsenkirchen angesetzt.

Erkenntnisse aus Testspiel gegen Schwerin

Der SV Wacker ist das „Wild“, das in der Liga von einigen Jägern ins Visier genommen wird. Denn auch in Buer müssen die Europastädter mit ähnlichen (Jagd-)Szenen wie gegen den Hombrucher SV in der Vorwoche rechnen. Trainer Uzunoglu schätzt den Dienstags-Gastgeber als eine Mannschaft ein, „die sich extrem wehren wird“.

Der Trainer ist sicher: „Die Mannschaft von Buer wird es ähnlich angehen wie Hombruch“. Auch der 3:2-Sieg im Testspiel gegen die Spvg Schwerin (Bezirksliga) am Freitag habe einige Sachen aufgezeigt. „Da haben uns die Schweriner mit Kontern zu schaffen gemacht. Das müssen wir abstellen. Wir sind gewarnt.“Buer hat RückkehrerZumal Buer auch eine andere Qualität hat. Der Wacker-Trainer ist gut im Bilde: „Die Bueraner waren schon im Hinspiel bei unserem 4:1-Sieg stark. Aber bei ihnen sind in der Winterpause noch einige erfahrene Spieler nach Verletzungen zurückgekommen.“

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Der SV Wacker Obercastrop selbst hat fast den gesamten Kader zur Verfügung. Nur Elvis Shala, der schon gegen Hombruch fehlte, ist nicht dabei. Uzunoglu sagte dazu: „Elvis hat uns gesagt, dass er aus privaten Gründen verzichten muss. Ich weiß auch nicht, wie lange er noch fehlen wird.“ Aber seine Mannschaft werde das schon auffangen. Das hatte sie schon gegen Hombruch bewiesen.

Eine kleine Notiz am Rande zum Spiel gibt es durch die Schiedsrichterin ist Lea Bramkamp (Bochum). Die junge Dame hatte zuletzt mit ihren Männern an der Außenlinie, Mario Tille und Tobias Schulz, das Duell des FC Frohlinde beim SV Wanne 11 (1:1) geleitet.

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