Sportplatz Uferstraße soll erhalten bleiben

ICKERN Der Sportplatz an der Uferstraße soll erhalten bleiben. Das betonten der Bundestagsabgeordnete und SPD-Stadtverbandvorsitzende Frank Schwabe sowie Hermann Bohle, FWI-Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbandes (SSV), am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des dort beheimateten Fußballvereins DJK Eintracht Ickern.

von Von Carsten Loos

, 02.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Sportplatz Uferstraße soll erhalten bleiben

Frank Schwabe.

Die Frage sei nur, in welchem Rahmen der Sportplatz erhalten bleibe, sagte Thomas Musielak, der 2. Geschäftsführer des B-Kreisligisten von der Uferstraße: "Vielleicht als kleine Lösung mit einem Kunstrasenplatz, aber ohne 400-m-Laufbahn."

Schwabe hatte im Eintracht-Clubhaus wiederholt, was sich tags zuvor abgezeichnet hatte (Ruhr Nachrichten vom 1. November): Nämlich dass die beiden Habinghorster Clubs VfB und Victoria künftig auf einer neuen Anlage am Gänsebusch spielen sollen. Auf 3,6 bis 3,9 Millionen Euro bezifferte Schwabe den geschätzten Erlös aus dem Verkauf des Stadion-Nebenplatzes und der Kampfbahn Habichthorst.

Die Stadt würde aber allein für den Neubau am Gänsebusch "mindestens 2,9 Millionen Euro" kalkulieren, berichtete Musielak, dazu käme womöglich noch eine Million für Straße und Parkplatz: "So bleibt dann aber kaum etwas für die Uferstraße übrig." Unterdessen äußerten die Leichtathletik-Abteilung des TuS Ickern und die Sportabzeichengruppe des SSV Bedenken für den Fall, dass die 400-m-Laufbahn an der Uferstraße wegfallen solle.

Mit 100 Jugendlichen zur Bahnhofstraße?

Die Ickerner Leichtathleten hätten gesagt, sie könnten nicht mit 100 Jugendlichen zum Lauftraining ins Stadion an der Bahnhofstraße fahren, berichtete Musielak.

Er selbst hofft auf eine schnelle Sanierung des Eintracht-Domizils; der Zustand sei nicht mehr tragbar: "Die Randsteine kommen hoch, und es gibt nach wie vor nur eine Umkleide." Und dass, obwohl an der Uferstraße inzwischen zusätzlich die Frauen von Victoria Habinghorst und des eigenen Clubs trainierten. Musielak erklärte, seit zehn Jahren lägen Pläne seines Vereins in der Schublade, "ein vernünftiges Clubhaus mit neuen Umkleiden" zu bauen. Wegen der unsicheren Zukunft seien die aber noch nicht umgesetzt worden.

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