Spvg Schwerin verliert das Derby gegen den VfB trotz 80 Prozent Ballbesitz, die SG siegt

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Der Einstieg nach der Fußball-Winterpause ging nach hinten los: Die Spvg Schwerin (Bezirksliga) verlor in einem ersten Testspiel im Jahr 2020 auf eigener Anlage am Grafweg.

Castrop, Schwerin

, 13.01.2020, 10:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Sparringspartner für das erste Spiel im neuen Jahr hatten die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin den den VfB Habinghorst (Kreisliga A) eingeladen. Zum VfB-Spielertrainer Marc Olschewski haben die Schweriner Übungsleiter Dennis Hasecke und Marco Taschke einen kurzen Draht. Denn 2017 stiegen sie alle gemeinsam mit der SG Castrop in die Bezirksliga auf.

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Das war allerdings am Sonntag Schnee von gestern. Hier verloren die Schweriner mit 1:4 (0:2) gegen die Habinghorster. Trainer Dennis Hasecke resümierte nach dem Abpfiff: „80 Prozent Ballbesitz nutzt uns nichts, wenn wir keine Tore schießen.“

Das machten die Gäste aus der Kampfbahn „Habichthorst“ besser. So wie etwa Routinier Sebastian Janas, der laut Hasecke seinem Abwehrspieler Leon Chasanis einen Ball abluchste und zum 1:0 (30.) für die Castrop-Rauxeler Nordlichter verwertete. Hasecke erzählte: „Das war ein Duell Alt gegen Jung und Alt hat gewonnen.“ Das 2:0 erzielte Andrè Trottenberg kurz vor der Pause (44.).

Effektive Habinghorster

Auch nach dem Wechsel waren die Habinghorster effektiver. Erst nach dem 3:0 (76.) von Trottenberg traf Stefan Fels für die Spvg zum 1:3 (71.) . Mehr gelang den Hausherren nicht, weil der Ex-Schweriner Janas mit dem 4:1 (74.) alles klärte. Hasecke sagte über die Niederlage: „Es war wie in der Saison, aber diesmal war es eben nur die Saison-Vorbereitung.“

Die Bezirksliga-Kicker der SG Castrop kamen mit einem 4:3 (2:2)-Sieg vom DSC Wanne 2 zurück. Beim Tabellenvierten der Kreisliga A brachte Luce-Pascal Schneider das Team der Trainer Timo Westphal und Spielertrainer Dennis Dannemann in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Die Hausherren konterten und glichen per Elfmeter zum 1:1 (15.) aus. Damit nicht genug, lag Castrop nach gut einer halben Stunde (31.) mit 1:2 hinten. Doch die Gäste aus der Europastadt blieben in Wanne-Eickel im Spiel.

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Ein Eigentor verhalf zum 2:2 (35.). Nach dem neuerlichen 2:3-Rückstand (67.) war es Stefan Strasser, der erst das 3:3 (69.) markierte und in der 89. Minute den Siegtreffer oben drauf setzte. Das Castroper Trainer-Duo konnte ob der Moral zufrieden sein. Auch, weil der Spielerkader mit neun Akteuren auf der Reservebank prall gefüllt war.

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