Sturm-Opfer Wacker Obercastrop will endlich wieder stürmen

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Nach den Spielausfällen des vergangenen Sonntags hoffen die „Sturm-Opfer“, SV Wacker Obercastrop und FC Frohlinde, nun selbst stürmen zu können.

Castrop-Rauxel

, 14.02.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem „Sabine“ die Fortsetzung der Landesliga-Saison verhindert hat, will Wacker Obercastrop endlich seine Dominanz an der Spitze demonstrieren. Der FC Frohlinde möchte beim SV Wanne 11 Punkte für den Klassenverbleib einsammeln.

Wacker Obercastrop - Hombrucher SV
(So, 15, Erin-Kampfbahn)

Die Landesliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop scharrten nach der Winterpause schon mächtig mit den Stollenschuhen, blieben aber wegen „Sabine“ in den Startlöchern sitzen. Die Vorfreude auf die Fortsetzung der Saison ist dennoch da. Trainer Aytac Uzunoglu berichtete am Freitag: „Ich kann die Worte der vergangenen Woche nur wiederholen: Ich habe ein ähnliches Gefühl, wenn ich meine Spieler so beim Training sehe. Das Kribbeln ist nicht weniger geworden. Unsere Lust auf die Rückrunde ist riesig.“

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Seine Leute wären konzentriert und fokussiert. Diesen Elan wollten sie ausleben, wenn es um Punkte geht. Den Gegner aus Hombruch (8.) sieht der Wacker-Coach als ein Team mit vielen begabten Spielern an. Die Dortmunder hatten es am dritten Spieltag geschafft, den Obercastropern mit einem 2:1 die zweite, aber auch bislang letzte Saisonniederlage zuzufügen. Danach begann die wundersame Wacker-Reise mit 14 Siegen und einem Unentschieden in Serie. Mit ihrem Kader lebt die Mannschaft aus der Erin-Kampfbahn wie im Trainer-Schlaraffenland. Uzunoglu erklärte: „Alle unsere 22 Spieler sind fit.“

Sturm-Opfer Wacker Obercastrop will endlich wieder stürmen

Nico Kaufmann (l) hat dem FC Frohlinde seine Zusage für die neue Saison 2010/21 gegeben. Sein Team misst sich am Sonntag, 16. Februar, als Gast mit dem SV Wanne 11. © Volker Engel

SV Wanne 11 - FC Frohlinde
(So, 15, Hauptstraße 389)

Die Vorbereitung war gut, aber auch die Mannen aus dem Frohlinder Tal wurden von „höherer Gewalt“ gestoppt. Trainer Michael Wurst war darüber noch Tage danach sauer und sagte: „Es war ja lächerlich, die Spiele komplett abzusagen.“ Sein Trainer Kollege Stefan Hoffmann hatte das noch am Spieltag moderater kommentiert: „Man muss an die Gesundheit der Menschen denken.“

Jetzt soll es beim SV Wanne 11 weitergehen. Das Hinspiel hatte Frohlinde durch ein Tor von Lukas Kothe mit 1:0 gewonnen. So werden Wannes „Schwarze Raben“ Revanche-Gelüste mit ins Spiel bringen. Die Wanner suchen aber womöglich noch nach ihrer Form. Denn die vergangenen vier Testspiele verloren sie allesamt. Davor gab es ein 3:3 beim zwei Klassen tiefer spielenden VfB Börnig (Zweiter der Kreisliga A).

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Die Frohlinder müssen dagegenhalten und haben trotz zweier 2:3-Test-Niederlagen gezeigt, dass sie spielerisch gut aus der Winterpause gekommen sind. Angeführt vom lange Zeit verletzten Mannschaftskapitän Dietrich Liskunov, der im siebten Jahr (mit einer halbjährigen Stippvisite beim DSC Wanne) für Frohlinde aufläuft, würden drei Punkte dem FCF gut zu Gesicht stehen. Personell ist fast alles im Lot. Nur bei Leon Wohlfarth und Marcel Herder zwickt es ein wenig. Dafür haben die Coaches weitere Akteure aus dem Kader für die Saison 2020/21 festgemacht. Trainer Hoffmann erzählte vor dem Wanne-Spiel, dass er weitere Zusagen von Eren Ayaz, Marcel Herder und Nico Kaufmann bekam.

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