SuS Merklinde helfen nur noch Siege

Fußball-Bezirksliga

Durch die auch im Vorfeld erwartete 0:6-Niederlage bei Westfalia Langenbochum (3.) bleibt die Formation des SuS Merklinde (16.) in den Niederungen der Fußball-Bezirksliga hängen. Damit nicht genug: Merklinde ist um einen Platz auf denzweiten Abstiegsrang zurück gefallen. Zudem hat sich der Abstand des SuS auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf nun fünf Punkte vergrößert.

CASTROP-RAUXEL

, 12.05.2014, 13:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Merklindes Sportlicher Leiter, Martin Broll, hat erneut die Devise ausgegeben: "Wir gehen wieder auf dem Zahnfleisch, jetzt gilt es Wunden lecken und weitermachen." Ob aber die verletzten Spieler so schnell ihre "Wunden" ausheilen können, muss abgewartet werden.

Merklindes Sportlicher Leiter, Martin Broll, hat erneut die Devise ausgegeben: "Wir gehen wieder auf dem Zahnfleisch, jetzt gilt es Wunden lecken und weitermachen." Ob aber die verletzten Spieler so schnell ihre "Wunden" ausheilen können, muss abgewartet werden.

Die Konkurrenz in der Abstiegszone hat ihre Hausaufgaben besser gelöst als die Elf vom Fuchsweg. Der VfB Annen (13.) konnte dem 5:0-Sieg in der Vorwoche gegen Westfalia Huckarde (14.) einen 2:1-Erfolg in Schwerin (12.) folgen lassen. Der Hörder SC (15.) schlug gar den VfB Waltrop (6.) mit 5:2. Der Abstiegskampf ist für die Merklinder somit zu einer heißen Kiste geworden. Da können sich die Südlichter der Stadt mächtig die Finger verbrennen. Zumal sie diesmal wie im Vorjahr auf des besten Torverhältnises unter den Abstiegskandidaten bauen können. Nur die schon als Absteiger feststehenden Hillerheider haben eine schwächere Torbilanz.

Die schwache Torausbeute der Merklinder Offensive ist ein weiterer Grund, dass die Mannschaft von Trainer Jörg Nowaczyk um ihr oft zitiertes "Wohnzimmer Bezirksliga" zittern muss. Der Druck ist riesengroß, zumal auch die personellen Fragen viele Fragezeichen aufwerfen. Bei vier ausstehenden Spielen und dem angewachsenen Fünf-Punkte-Rückstand besteht praktisch in jedem Spiel eine Siegpflicht. Der Glaube ist bei Broll ungebrochen: "Wir haben ja selten schlecht gespielt."

Am Sonntag, 18. Mai, gegen Westfalia Huckarde muss der Anfang gemacht werden, dann geht es auf den Schweriner Berg, wo sich die "Blau-Gelben" auch nicht gerade mit Ruhm bekleckern und den Blick Richtung gefährdeter Tabellenzone nicht aus den Augen verlieren dürfen. Aber das erste Ziel für Merklinde heißt Huckarde. Und die Hoffnung, dass die verletzten Spieler, wie Yüksel Turan, Florian Hommel, Ron Hibbeln sowie die am Sonntag lädierten Akteure Lars Blank und Kevin Pögel wieder zur Verfügung stehen.

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