Warum Eintracht Ickern II sich nicht als Abstiegskandidat sieht

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Aufsteiger müssen sich eigentlich in der neuen Liga erst akklimatisieren. Nicht so Eintracht Ickern II. Meint zumindest der Verein. Das Team geht die Kreisliga B recht forsch an. Zurecht?

Ickern

, 30.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Ihre erfolgreiche Arbeit der vergangenen drei Jahre wollen die Trainer von Eintracht Ickern II, Cemal Cicibas und Sascha Schöner, in der neuen Saison weiter krönen. Vor einem Jahr waren sie knapp am Aufstieg in die Kreisliga B gescheitert. Jetzt aber haben sie ihr Ziel erreicht und wollen mit ihren Spielern nicht die Statisten der Liga sein. Vielmehr wollen sie Akzente setzen.

Die Kreisliga-B-Mannschaft von Eintracht Ickern II im Teamcheck:

Das Saisonziel

Trainer Cemal Cicibas sagt: „Wir wollen zwischen Platz fünf und acht landen. Wenn es besser läuft, nehmen wir das gerne mit. Mit dem Abstieg werden wir definitiv nichts zu tun haben.“ Eintracht Ickern I sei der große Favorit auf den Titel. Das aufgerüstete Team des RSV Holthausen konnte Cicibas zuletzt in einem Testspiel beobachten - und meint: „Da konnten sie mich bei einem 4:3-Sieg gegen einen C-Ligisten nicht überzeugen.“

Der Stand der Dinge

Unter anderem durch die Ferienzeit steht Coach Cicibas beim Vorbereitungstraining meist nur etwas mehr als die Hälfte des 22-köpfigen Kaders zur Verfügung. Auch müssen die Ickerner das Fehlen einiger Verletzter kompensieren: Emre Özdal (Cicibas: „Unser Motor“) und Gürsel Aptoulaziz sind mit Bänderrissen außer Gefecht gesetzt. Der flinke Can Cicibas steht verletzt nicht zur Verfügung. Zudem hat sich zuletzt Mustafa Ucar einen Finger gebrochen. Eine optimale Vorbereitung sehe anders. Weshalb Cemal Cicibas nicht ausschließen kann, dass sein Team „die ersten drei Spiele mit Pech auch in den Sand setzen kann“.

Warum Eintracht Ickern II sich nicht als Abstiegskandidat sieht

Bilden das Trainer-Duo von Eintracht Ickern II: Cemal Cicibas (l.) und Sascha Schöner. © Volker Engel

In den bisherigen Testspielen waren die Eintrachtler allerdings gut in Schuss: In drei Partien gegen Eintracht Dortmund (5:3), Preußen Sutum II und SC Röhlinghausen (16:2) feierten sie nicht nur durchweg Siege, sondern kamen in Summe auch auf 28:6 Tore. Das Personalproblem ging hier allerdings so weit, dass zwei der drei Torhüter als Feldspieler auflaufen mussten.

Cicibas erhofft sich Besserung für die erste Saison-Woche, in der es am Sonntag, 11. August, gegen den VfB Börnig sowie am Mittwoch, 14. Juli, direkt gegen Eintracht I geht. Dann wird allerdings der Coach fehlen - und Sascha Schöner das Trainer-Zepter schwingen.

Neuzugänge

Die Eintracht-Reserve hat sechs Neuzugänge: Sercan Cavusoglu, der aus der Türkei kommt, Mustafa Ucar vom VfR Rauxel, Tayfun Kocak von RW Erkenschwick, Tristan Bialuschewski vom VfL Herne, Baris Degirmen vom SC Pantringshof sowie Caner Cicibas (eigene A-Jugend).

Abgänge

Zu anderen Vereinen sind keine Akteure aus der Aufstiegsmannschaft gewechselt: Bahadir und Hüseyin Caliskan (beide eigene 1. Mannschaft) und Enes Eryilmaz (in die Türkei) stehen Cicibas und Schöner allerdings nicht mehr zur Verfügung.

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