Titel Nummer acht für Karin Gaudigs

Tennis-Westfalenmeisterschaften

Zum mittlerweile achten Mal gewann Karin Gaudigs vom TC Castrop 06 die Westfalenmeisterschaft. Sie setzte sich in der Damen 55-Konkurrenz durch.

Castrop-Rauxel

, 24.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Titel Nummer acht für Karin Gaudigs

Karin Gaudigs vom TC Castrop 06 erspielte ihren achten Titel bei einer Westfalenmeisterschaft. Im Endspiel bei hochsommerlichen Temperaturen besiegte sie die Recklinghäuserin Heidi Stephan in drei Sätzen. © Volker Engel

Bei den Westfälischen Tennis-Meisterschaften in Gelsenkirchen hat sich Karin Gaudigs (TC Castrop 06) den Titel in der Altersklasse der Damen 55 gewonnen. Es ist ihr achter Westfalentitel. Nach sieben Titeln hintereinander ist es nun der erste nach längerer Verletzungspause.

Im Finale gegen die an Position eins gesetzte Heidi Stephan (Recklinghäuser TG) gewann sie mit 1:6, 6:2 und 10:4. „Nach dem ersten Satz habe ich meine Taktik umgestellt, danach lief es besser“, erklärte Karin Gaudigs, „im Match-Tiebreak zu gewinnen, ist immer etwas glücklich.“

In der Gruppenphase besiegte Karin Gaudigs zunächst Chantal Dionne (Hohes Ufer Münster) mit 6:4 und 6:3. Gegen Uschi Steigleder (PSV Gelsenkirchen) hatte sie mit 6:3 und 7:6 das bessere Ende für sich.

Im Finale war der Brunder von Karin Gaudigs, Thomas Köhle (TCC Bielefeld), auf dem Platz nebenan am Ball. Er sicherte sich den Titel der Herren 60. Unter den Zuschauern befand sich auch die Mutter der beiden Geschwister. „Es war unfassbar heiß“, so Karin Gaudigs, „der Wind hat dauernd Staub aufgewirbelt.“

Titel Nummer acht für Karin Gaudigs

Ulrich Viefhaus erreichte das Endspiel der Herren 75. © privat

Ulrich Viefhaus (GW Frohlinde) musste im Herren-75-Finale die Segel streichen. Mit 1:6 und 4:6 unterlag er Hans-Herrmann Leue vom Regionalligisten TV Espelkamp-Mittwald. „Zunächst war es ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Viefhaus, „aber dann bekam ich müde Beine.“

Nach Verletzung zurück

Drei Matches musste er auf dem Weg ins Finale gewinnen. Vor fünf Wochen hatte sich Viefhaus einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen, konnte drei Wochen nicht trainieren. Viefhaus: „Ich bin zufrieden, dass ich es bis überhaupt ins Endspiel geschafft habe.“

In der Herren-Konkurrenz musste sich Luca Sobbe (TuS Ickern) bereits im Achtelfinale Lynn Max Kempen (TC Parkhaus Wanne-Eickel) knapp geschlagen geben. Er unterlag mit 6:7 und 5:7. Im Auftaktmatch besiegte er Sean-Lennart Lange (Dorstener TC ) in drei Sätzen. Sieger wurde der ungesetzte Yan Sabanin (TC Parkhaus Wanne-Eickel).

Sobbes Vereinskameradin Paula Rumpf schaffte es bis ins Damen-Viertelfinale, wo sie Pauline Hirt (TC Deuten) mit 2:6 und 4:6 unterlag. Zuvor war die Ickernerin zweimal siegreich. Mit 6:2 und 7:6 warf sie Anna Beßer (TuS Hamm) aus dem Rennen; zum Auftakt war sie gegen ihren Namensvetterin Paula Blaschke (TV Espelkamp-Mittwald) mit 4:6, 6:1 und 6:4 erfolgreich. Den Titel sicherte sich souverän Joëlle Steur (TP Versmold)

Endstation Viertelfinale

Für Jens Brinkhoff (TC 06) war im Herren-30-Viertelfinale Schluss. Gegen Oliver Joneleit (Eintracht Bielefeld) unterlag er 2:6 und 1:6. Willi Trippe (Frohlinde) verlor im Heren-65-Achtelfinale gegen Ulrich Stagnier (TC Stiepel) mit 0:6 und 3:6.

Zur Aufgabe gezwungen war die Ickernerin Elisabeth Hammelstein (ATV Dorstfeld) im Viertelfinale der Damen 60. Nach gewonnenem ersten Satz musste sie beim Stand von 0:1 im zweiten Satz der an Position zwei gesetzten Jutta Brandmann (TC Herford) das Feld überlassen.

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