Topduell des SV Wacker Obercastrop gegen den TuS Bövinghausen steigt nicht am Sonntag

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Besondere Ereignisse brauchen eine besondere Bühne. Auf den aktuellen Stand der Dinge in der Fußball-Landesliga haben der SV Wacker Obercastrop (1.) und der TuS Bövinghausen (2.) reagiert.

Obercastrop

, 28.01.2020, 16:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Momentan wäre in der Fußball-Landesliga das Duell zwischen dem SV Wacker Obercastrop und dem TuS Bövinghausen das absolute das Topspiel. Es ist für den 26. Spieltag vorgesehen – im April.

Ob das die Verantwortlichen beider Vereine schon nach dem Hinspiel geahnt hatten? Im Oktober wurde schon eine Verlegung für das Rückspiel besprochen. Weil der SV Wacker ja auch in Bövinghausen einer Verlegung auf den Tag der Deutschen Einheit zugestimmt hatte. Landesliga- Staffelleiter Klaus Overwien sagte am Dienstag, dass er den Termin vom 5. April auf den Freitag, 3. April, nunmehr in der vergangenen Woche eingetragen hat. Der Funktionär aus Waltrop erzählte zudem: „Wenn beide damit einverstanden sind, ist das von meiner Seite kein Problem. Ich bin nur gegen diese vielen Verlegungen von verschiedenen Anstoßzeiten.“

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Ambiente soll stimmen


Martin Janicki, der 1. Wacker-Vorsitzende, ist sich der Besonderheit einer Verlegung eines Topspiels bewusst: „Da muss viel geplant werden, wir werden alles so einrichten, dass auch außerhalb des Sportlichen das Ambiente stimmt. Wir erwarten dadurch auch mehr Einnahmen.“ Das Derby gegen den FC Frohlinde am 1. März hätten die Wackeraner ebenfalls gerne verlegt. Dazu erzählte Janicki: „ Die Frohlinder haben Spieler, die in der Woche spät arbeiten. Und sie würden deshalb wohl keine schlagstarke Truppe zusammenbekommen, das müssen wir so akzeptieren.“

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Ob es am 3. April auch sportlich das wird, was die derzeitige Situation verspricht, muss man abwarten. Steffen Golob, Co-Trainer von Trainer Aytac Uzunoglu sowie Sportlicher Leiter, bilanzierte: „Was unsere Mannschaft bisher geleistet hat, ist kaum zu toppen.“ Der Wacker-Verantwortliche sieht gleich im ersten Spiel beim SSV Buer am Sonntag, 9. Februar, eine große Herausforderung: „Bei Buer sind einige Verletzte Spieler zurückgekommen, die die Klasse dort noch verstärken.“ Golob vermeldete auch, dass Rückkehrer Sascha Schröder ab sofort spielberechtigt ist. In einigen Testspielen hatte der schnelle Stürmer ja schon mitgewirkt.

Ansonsten sind alle anderen Spieler im großen Kader fit und dabei. Nur Julian Ucles Martinez befindet sich für vier Tage bei seiner Familie in Spanien. Alle werden benötigt, um tatsächlich beim sich anbahnenden Topspiel gegen Bövinghausen mitzuwirken.

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Fünf Heimspiele in Serie

Club-Chef Janicki wusste auch: „Bis dahin fließt noch jede Menge Wasser den Rhein hinunter.“ Die sportlichen Höhepunkte nehmen nicht ab. So können sich die Obercastroper Fans auf jede Menge „Hauspartys“ einrichten. Denn weil der Kunstrasen in der Erin-Kampfbahn in der Hinserie ausgetauscht wurde, spulten die Kicker ihr Programm in der Fremde herunter. Nach Buer geht es daheim gegen Hombruch, Frohlinde, Resse, Wattenscheid und Brackel. Es folgt die Partie in Langenbochum.

Und dann, ja dann kommt Bövinghausen. Ist es dann das heute erwartete Topspiel? Martin Janicki sagt: „Ich hoffe es.“

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