Tore in der 92. und 93. Minute entscheiden Duell zwischen Spvg Schwerin und FC Roj

hzFußball-Bezirksliga

Viel Laufarbeit investierten die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin beim Topfavoriten FC Roj. Sie belohnten sich mit einem guten Ergebnis nach 90 Minuten. Und dann kam noch die Nachspielzeit.

Schwerin, Dortmund

, 24.09.2020, 22:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin (7.) haben dem Titelanwärter FC Roj (1.) in einem Nachholspiel am Donnerstagabend in Dortmund alles abverlangt. In der 90. Minute stand es 2:2. Dann fielen noch zwei Tore.

Trainer berichtet auf dem Platz am Telefon

Letztlich zog das Team von Schwerins Trainer Dennis Hasecke mit 2:4 (1:2) den Kürzeren. Durch Treffer in der 92. und 93. Minute. Hasecke sagte am Telefon, während er nach Abpfiff auf dem Platz stand: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Meine Jungs haben in diesem sehr intensiven Spiel so viele Kilometer abgespult, konnten sich aber nicht belohnen.“

Nach einem Ballverlust von Stefan Fels im Mittelfeld wurden die Schweriner beim 0:1 (5.) ausgekontert. Nico Bothe glich nach toller Balleroberung von Timo Ballmann zum 1:1 (25.) aus. Wenig später kassierten die Castrop-Rauxeler das 1:2 (29.), nachdem sie nach einem Diagonalball ihre rechte Abwehrseite nicht mehr dicht bekamen.

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Muth-Kopfball zum Ausgleich

Nach einem Freistoß von Ali Caliskan fiel das 2:2 (51.). Den Flankenball köpfte Lukas Muth ins lange Eck. In dieser Phase waren die Schweriner einer Führung nah, weil ihr Rezept mit langen Bällen hinter die Roj-Abwehrkette griff. Auf der Gegenseite war ihr Keeper Cedric Niemeyer bärenstark in zwei 1:1-Situationen. In der Nachspielzeit war allerdings auch er gegen freistehend auftauchende Roj-Stürmer zweimal machtlos.

Hasecke: „Wir haben heute gezeigt, dass es auch für die Topfavoriten schwer ist, uns zu schlagen.“

Die Paarung Roj gegen Schwerin stammt vom ersten Spieltag. Damals wurde das Duell wegen eines Corona-Verdachtsfalls im Schweriner Kader wenige Stunden vor Anpfiff abgesagt

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