Trainers Schnappschüsse

Fußball: Bezirksliga / VfB Habinghorst - SV Yeni Genclik 9:1

20.05.2007 / Lesedauer: 3 min

Die Gäste aus dem Castrop-Rauxeler Süden gratulierten durch ihren Spielführer Ender Baspinar vor dem Anpfiff per Blumengebinde zum Titelgewinn. Und auch danach hielten sich die türkischen Spieler wie nette Gäste in vielen Aktionen - gewollt oder nicht gewollt - dezent zurück. Den Meister-Spielern von VfB-Trainer Dieter Beleijew, der ohne nervliche Anspannung seine Cracks während der Partie mit der Digitalkamera «verfolgte» nutzten das «Gratulations-Spalier» weidlich aus. Schade nur, dass nicht mehr Zuschauer die «Kür des Meisters» miterleben wollten. In diesem Punkt hatte die schon eine Woche feiernden Habinghorster der Bezirksliga-Alltag wieder. Nach dem Motto «Aller guten Dinge sind drei» fiel beim dritten Versuch das erste Tor. Daniel Kristler war es, der eine schöne Vorarbeit von Patrick Podwysocki zum 1:0 (11.) nutzte. Vier Minuten später jubelten die Gäste, als eine Freistoßflanke von Mustafa Akcay zum 1:1 am später einige Male sehr gut reagierenden Torwart Andre Dante vorbei ins lange Eck segelte. Doch die Freude der Gäste währte wiederum nicht lange: Gordon Schwarze wurde wieder zum Torjäger, als er nach einem tollen Alleingang von Marc Olschewski beim 2:1 (17.) die Übersicht behielt. Und der VfB legte weiter nach. Eckstoß von Olschewski. Torsten Lesczynski schlenzt das Leder zum 3:1 (29.) in die Yeni Maschen. Bis dahin war es noch eine recht knappe Geschichte, weil auch die Gäste einige Male ihre spielerische Klasse demonstrierten. Das änderte sich fünf Minuten nach der Pause. Kristler wurde von Genclik-Keeper Mehmet Akcay attackiert. Den fälligen Elfmeter verwandelte David Plachcinski zum 4:1 (50.) ganz sicher. Ein persönliches Foto seines Trainers war dem Torschützen sicher. Auch Andree Sabra bekam seinen Schnappschuss vom Trainer, den er nach seinem erfolgreichen Torabschluss zum 5:1 (52.) posierend entgegen nehmen durfte. Die «netten Gäste», bei denen sich einige Akteure sichtlich mit Blessuren herum plagten, erweckten das Leidgefühl des neutralen Beobachters. Habinghorst war «heiß» aufs Tore schießen und ließ nicht locker. Kristler schloss einen Alleingang zum 6:1 (59.) ab. Nachdem Yeni zwei ganz große Chancen nicht nutzte, zeigten Kristler (65.) und zweimal Olschewski (66./79.), warum ein Meister das besser kann. joy

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