Unter erschwerten Bedingungen: Castrop-Rauxeler Tischtennis-Teams starten durchwachsen

Tischtennis

Für die Tischtennisspieler von Roland Rauxel kam es zur erwarteten Niederlage in der Landesliga. Die Frauen des Post SV konnten sich jedoch zum Verbandsliga-Auftakt über einen Punktgewinn freuen.

Castrop-Rauxel

, 31.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Robin Gude, Roland Rauxel-Kapitän und Spitzenspieler, hat beim Verbandsliga-Absteiger beide Einzel gewonnen. Den SuS Bertlich hält er dennoch für den Saison-Favoriten.

Robin Gude, Roland Rauxel-Kapitän und Spitzenspieler, hat beim Verbandsliga-Absteiger beide Einzel gewonnen. Den SuS Bertlich hält er dennoch für den Saison-Favoriten. © Volker Engel

Die Tischtennisspieler der DJK Roland Rauxel sind mit einer 4:8-Niederlage bei Verbandsliga-Absteiger SuS Bertlich in die neue Landesliga-Saison gestartet. In dieser außergewöhnlichen Spielzeit werden keine Doppel ausgetragen, dafür aber alle zwölf Einzel. Hintergrund sind die Corona-Hygieneregeln.

Beim Stand von 3:3 hatten die Roländer Hoffnung

Roland-Kapitän Robin Gude sagt zum Saisonauftakt unter besonderen Bedingungen: „Beim Zwischenstand von 3:3 dachte ich kurz, das ist ja ein gutes Zwischenergebnis zum Anfang. Aber wir waren nach Punkten sozusagen schon bei der Halbzeit.“

Normalerweise wird gespielt, bis eine Mannschaft neun Punkte erreicht. „Emilio Kartas hat im abschließenden Einzel um die goldene Ananas spielen müssen“, moniert Gude das aktuelle Zählsystem.

Gleichzeitig freut er sich über den Saisonauftakt: „Auch die Gastgeber hatten richtig Bock, wieder Tischtennis zu spielen. Falls Bertlich weiter in dieser Formation antritt, sind sie auf jeden Fall Favorit.“

Postler gewinnen das erste Derby

In der Bezirksklasse startete der Post SV mit 7:5 gegen Brünninghausen. Das erste Lokalderby fand indes in der 1. Kreisklasse statt: Der Post SV II siegte bei Roland V 9:3.

In der Frauen-Verbandsliga kam der Post SV zu einem 6:6-Unentschieden beim TTC Wuppertal II. „Es lief nicht so wie geplant“, erklärt Post-Kapitänin Nicola Schuchardt, die beim Saisonauftakt nicht zum Aufgebot zählte, „aber nach 1:5-Rückstand ist ein 6:6, unter diesen Bedingungen, eine super Mannschaftsleistung.“

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