Von Castrop-Rauxel nach Peking

Rollstuhlbasketball

16.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Von Castrop-Rauxel über Wetzlar nach Peking. Diesen Weg möchte Rollstuhlbasketballer André Bienek (Foto) mit den Paralympics 2009 in Asien als Fernziel einschlagen. Viel Zeit bleibt dem 20-jährigen Europastädter nach seiner Rückkehr am Sonntag, den 20. Mai, aus den USA nicht, um sich an Mutters Kochkünsten zu erfreuen. Im Vorfeld der Europameisterschaft im hessischen Wetzlar (25. August bis 1. September) wurde der Habinghorster von den Bundestrainern Frits Wiegmann (Osnabrück) und Siegfried Mörtel (Gießen) für das Vorbereitungsturnier ab Freitag, 25. Mai, nach Osnabrück eingeladen. Hier trifft die deutsche Nationalmannschaften auf die Schweiz, Großbritannien und die Niederlande. Die OSC-Sporthalle in Osnabrück ist offenbar ein sehr gutes Pflaster für Bienek: Vor einem Jahr empfahl der Europastädter sich hier im Spiel gegen die Niederlande für für den erweiterten EM-Kader der Senioren-Nationalmannschaft. Am Montag, 3. Mai, geht die Reise weiter. Mit dem Ziel Istanbul. Hier findet ein fünf Tage langes Trainingslager mit einem Freundschaftsspiel gegen die Türkei statt. Hier möchte André Bienek seine neu erlernten Fähigkeiten anwenden, die er während der NWBA-College-Saison im Meister-Team der University von Whitewater erworben hatte. Mit einem erfolgreichen Abschneiden bei der EM kann das deutsche Team das ersehnte Ticket für die Paralympics buchen. Von Castrop-Rauxel über Wetzlar nach Peking. -as

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