Wacker erzeugt zu wenig Torgefahr

Fußball-Bezirksliga 9

Trainer Andreas Dornieden war die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff anzusehen. Sein Team, der Fußball-Bezirksligist SV Wacker Obercastrop, hatte beim 0:2 gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Preußen Hochlarmark nicht an die starken Heimauftritte der Vorwochen anknüpfen können.

CASTROP-RAUXEL

19.05.2014, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Dornieden (re., mit Niko Kresic (l.) und Martin Janicki), konnte seinen Obercastropern das Bemühen zwar nicht absprechen, in den Abschlüssen fehlte aber oftmals die Präzision.

Andreas Dornieden (re., mit Niko Kresic (l.) und Martin Janicki), konnte seinen Obercastropern das Bemühen zwar nicht absprechen, in den Abschlüssen fehlte aber oftmals die Präzision.

Da die Obercastroper im gesicherten „Niemandsland“ der Tabelle rangieren, hatte das Ende der Erfolgsserie von zuvor fünf Heimsiegen aus fünf Spielen indes keine dramatischen Auswirkungen. Wacker rutschte lediglich von Platz acht auf neun ab. „Kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen“, befand auch Dornieden. Er hatte zuvor ein Spiel seiner Mannschaft gesehen, in dem diese zwar mehr Spielanteile hatte als die Gäste aus Hochlarmark, vor dem Tor jedoch weitestgehend wirkungslos blieb.  

„Wir haben sehr offen gespielt, um ein frühes Tor zu erzielen“, erläuterte der Wacker-Trainer. Da dies aber nicht gelang, witterten die Gäste ihre Chance. „Sie haben ihre Kontermöglichkeiten gut ausgespielt“, lobte Dornieden den Gegner. Hochlarmarks Torhüter Markus Matschassek musste keinen einzigen Ball parieren, weil die Wacker-Angreifer stets daneben oder über das Tor zielten. Machtlos war der Schlussmann lediglich beim Treffer von Bastian Niebert drei Minuten vor dem Spielende. Doch auch dieser blieb ohne Wertung, weil der Unparteiische zuvor wegen Handspiels abgepfiffen hatte.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt