Wacker möchte beim Wananas nicht baden gehen

Fußball-Kreispokal

Für den Fußball-Landesligisten SV Wacker Obercastrop steht am Donnerstag, 28. November, das Kreispokal-Viertelfinale beim ETuS Wanne an – mit einigen Tücken.

Obercastrop

, 27.11.2019, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wacker möchte beim Wananas nicht baden gehen

Aytac Uzunoglu, Trainer des SV Wacker Obercastrop, im Spiel bei der DJK Wattenscheid. © Jens Lukas

Eine äußerst unangenehme Aufgabe erwartet die Landesliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop im Viertelfinale des Kreispokals bei ETuS Wanne. Der erste Grund dafür ist, dass die Kunstrasen-Liebhaber auf einem ungeliebten Hartplatz auf Asche auflaufen müssen.

Zudem ist auch der Gegner zu beachten, obwohl der nur in der Kreisliga B beheimatet ist. Doch das macht die Formation von ETuS Wanne als ungeschlagener Tabellenführer (12 Siege, drei Unentschieden) richtig gut. Beleg dafür, dass die Wanner auch gut Tore schießen können, ist die Tordifferenz 55:13.

Duo feiert Weihnachten

Die Elf von Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu wird sich auf einen heißen Pokalabend einstellen. Denn der Coach muss auf viele Akteure verzichten. Moritz Budde, Julian Ucles Martinez und Martin Kapitza, sind krankheitsbedingt außen vor. Gesundheitlich angeschlagen ist auch Jürgen Duah, der wohl nicht eingesetzt werden kann. Anstatt Fußball spielen heißt es für Sven Ricke und David Queder feiern – bei der Firmen-Weihnachtsfeier. Für Kevin Pflanz kommt das Pokalspiel zu früh. Er wird nach Knieproblemen erst in der kommenden Woche ins Training einsteigen.

In Gedanken in Bönen

Der Wacker-Coach hat ein klares Ziel definiert: „Trotz des kleinen Kaders gilt die Devise ,Weiterkommen´.“ Seine Spieler, die in Gedanken sicherlich das Landesliga-Spitzenspiel gegen IG Bönen am Sonntag mit sich herumtragen, seien gut vorbereitet. Uzunoglu erklärte weiter: „Wir wissen, dass wir auf Asche nicht immer das flüssige Spiel wie auf dem Kunstrasen aufziehen können. Wir werden den Gegner aber nicht unterschätzen und konzentriert zu Werke gehen.“

Der Weg ins Pokal-Halbfinale soll schließlich weitergehen. Im Vorjahr hatten es die Obercastroper wieder bis ins Endspiel geschafft, das unglücklich mit 5:6 nach Elfmeterschießen gegen den DSC Wanne (Westfalenliga) verloren ging. Der DSC ist schon neben dem FC Frohlinde im Halbfinale. Wacker muss also nachlegen und sollte möglichst nicht in der Nähe des Erlebnisbades „Wananas“ baden gehen.

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