Wacker Obercastrop besteht nicht den ersten Westfalenliga-Test

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Mit einem Testspiel beim SV Schermbeck aus der Oberliga hat sich Westfalenliga-Aufsteiger SV Wacker Obercastrop in Nähe des „Ostfriesenspießes“ (A31) eine hohe Hausnummer ausgesucht - und bot zunächst Paroli.

Schermbeck, Obercastrop

, 25.07.2020, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der frisch in die Fußball-Westfalenliga aufgestiegene SV Wacker Obercastrop ging gleich im ersten Test der Aufstiegssaison auf Reisen. Dort, wo viele Urlauber auf der A31 Richtung Ostfriesland fahren, verließ die Wacker-Formation allerdings schon in Schermbeck die Autobahn. Erwartet wurden die Kicker aus der Erin-Kampfbahn am Samstag (25. Juli) vom Oberligisten SV Schermbeck.

Zwei Neuzugänge werden eingewechselt

Für das Team von Trainer Aytac Uzunoglu wurde das nach einer kurzen Trainings-Phase eine richtige Herausforderung. So zeigte sich der Wacker-Coach mit dem Gesamtauftritt sehr zufrieden. 15 Spieler durften auf beiden Seiten eingesetzt werden. Das Trainerduo Uzunoglu/Steffen Golob ließ auch alle anwesenden Akteure spielen. Nach der Pause konnten sich so in Ramin Shabani (für Serhat Can) und Don Schreiber (für Elvis Shala) zwei Neuzugänge in den neuen Auswärtstrikot zeigen.

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Auch Marc Schröter (für Lukas Kubiak) kam ins Spiel. Für den Stürmer war dieses Match sicherlich ein besonderes, kam er doch einst aus Schermbeck an die Karlstraße. Einen „Klasse-Test“ bescheinigte Trainer Uzunoglu seiner Mannschaft. Diese hatte nämlich bis zur 52. Minute gegen einen „robusten Oberligisten“ (Uzunoglu) gut dagegengehalten. Dann knallte der Ball nach einem Eckball zum 1:0 in die Maschen hinter Torwart David Scholka. Danach ging den Gästen aus Castrop-Rauxel „etwas die Puste aus“, wie es ihr Trainer umschrieb.

Freistoß landet im Tor

Nach dem 2:0 (69.) nach einem direkten Freistoß war die Luft dann komplett heraus. Während sich die Wackeraner nun quasi ergaben, drehten die Hausherren noch richtig auf. Coach Uzunoglu erzählte: „Die sind in der Vorbereitung einfach weiter, das hat man einfach schon bemerkt.“ Jetzt passte jeder Angriff der Schermbecker. Die weiteren drei Tore zum 0:5 (73./78./88.) waren nur eine Frage der Zeit. Der Wacker-Coach sagte hinterher: „Wir wollten gefordert werden und das sind wir dann auch.“

Noch nicht im Kader war Sebastian Freyni vom SV Sodingen, der eine Woche mit trainiert hatte und dessen Verpflichtung der 1. Vorsitzende Martin Janicki und Co-Trainer Steffen Golob noch am Freitag bekanntgaben. Der Sportliche Leiter Golob hatte am Samstag dann noch einen besonderen Einsatz gezeigt. Golob weilt nämlich mit seiner Familie in den Niederlanden im Urlaub und kam extra für das Testspiel angereist.

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