Wacker Obercastrop erleidet erste Niederlage in der Westfalenliga

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Die Fußballer des SV Wacker Obercastrop hat es in der Westfalenliga zum ersten Mal erwischt. In einem packenden Spiel reichte dem FC Iserlohn ein Treffer, um alle drei Punkte zu behalten.

Obercastrop

, 27.09.2020, 20:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

ie Fußballer des SV Wacker Obercastrop haben trotz der ersten Saisonniederlage in der für sie neuen Westfalenliga erneut bewiesen, dass sie zu der Elite in den oberen Tabellenplätzen dazugehören. Wacker Trainer Aytac Uzunoglu war nach dem rasanten Spiel beim FC Iserlohn auf sauerländischem Naturgrün richtig begeistert: „Wir haben eine super Leistung geboten, was selbst die Gastgeber-Fans mit Beifall honorierten, am Ende wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen.“

Elvis Shala schießt drüber

Von der ersten Minute an ging es hin und her. Große Chancen wurden von beiden Seiten nicht kreiert. Einmal jagte Elvis Shala die Kugel über das Tor, auf der Gegenseite schoss ein Iserlohner den Ball am Tor von David Scholka knapp vorbei. Die Abwehrreihen hatten ansonsten die Offensiven im Griff. Auf Gastgeber-Seite stand der Ex-Frohlinder Dustin Wurst im Fokus. Coach Uzunoglu sagte über die Abwehrkünste des Cousins von FCF-Trainer Michael Wurst: „Der war wieder der Feuerwehrmann wie wir ihn kennen, der riskierte alles mit Kopf und Kragen.“

Bis zur Pause passierte nichts mehr. Wacker kam mit frischem Mut aus der Kabine und wurde zwei Minuten nach Wiederanpfiff eiskalt erwischt. Coach Uzunoglu sagte dazu: „Da haben wir nach einem Eckball einmal geschlafen, die Situation hätten wir zweimal klären müssen.“ Iserlohns Grieche Konstantinos Stahtras ließ das kalt. Der traf aus elf Metern zum 1:0 (47.).

In einem 7000-Zuschauer-Stadion in Iserlohn liefen Marius Nolte (r) und sein SV Wacker Obercastrop auf. Am Ende stand eine 0:1-Niederlage zu Buche.

In einem 7000-Zuschauer-Stadion in Iserlohn liefen Marius Nolte (r) und sein SV Wacker Obercastrop auf. Am Ende stand eine 0:1-Niederlage zu Buche. © Marcel Witte

Die Obercastroper schüttelten sich nur kurz und versuchten nun ihrerseits die Kugel nach vorne zu treiben. Das sah auch gut aus. Und als Marc Schröter kurz vor dem Tor den Ball beherrschte, lag den mitgereisten Wacker-Fans schon der Torschrei auf den Lippen. Immerhin hatte der Stürmer in der Vorwoche gegen Hohenlimburg aus ähnlicher Situation das 1:0 erzielt. Diesmal sprang kein Treffer heraus, obwohl sein Trainer sagte: „Letzte Woche war das noch schwieriger.“ Diesmal schoss Schröter aus zwei Meter den Torwart an.

Die Zeit lief davon, die Defensiven behielten die Oberhand. Obercastrop forcierte das Tempo, musste aber immer wieder auch auf schnelle Konter der Platzherren aufpassen. So konnte sich Torwart David Scholka bei zwei Aktionen auszeichnen, als Stürmer frei auf ihn zuliefen. Das Tempo blieb hoch von beiden Seiten. Uzunoglu nannte es „einen offenen Schlagabtausch“. Und trauerte natürlich vor allem der Chance von Schröter nach: „Den musste er machen“.

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Begeistert war der Wacker-Fitmacher nicht nur über das Spiel. Das tolle Stadion hatte es ihm angetan: „Zwei überdachte Tribünen für etwa 7000 Zuschauer, das hat Spaß gemacht, da zu spielen. Und weiter: „Die Niederlage müssen wir akzeptieren, die wirft uns nicht um.“

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