Wacker Obercastrop hat das Endspiel im Kopf

Fußball-Bezirksliga

Eine respektable Vorstellung bot der Fußball-Bezirksligist SV Wacker Obercastrop beim 1:2 bei Viktoria Resse – obwohl die Gedanken von Trainer Andreas Dornieden und seinen Schützlingen schon um das anstehende Endspiel im Kreispokal in wenigen Tagen kreisten.

CASTROP-RAUXEL

, 26.05.2014, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Dornieden wird für das Pokalfinale versuchen die Tor-Anfälligkeit seiner Mannschaft in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff abzustellen.

Andreas Dornieden wird für das Pokalfinale versuchen die Tor-Anfälligkeit seiner Mannschaft in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff abzustellen.

"Das Thema hatten wir auf jeden Fall im Kopf", räumte der Übungsleiter nach der Partie beim Zweiten in Gelsenkirchen ein, "alle Spieler waren darauf bedacht, möglichst Gelbe Karten und Verletzungen zu vermeiden." Natürlich wollen alle Obercastroper dabei sein, wenn es am Donnerstag, 29. Mai (Christi Himmelfahrt), an der Brandheide gegen den FC Frohlinde um den Kreispokal-Sieg und die Qualifikation für den Westfalenpokal-Wettbewerb in der nächsten Saison geht.

Trotz des bevorstehenden Großereignisses schaffte es die Wacker-Elf aber über weite Strecken in der Partie beim Tabellenzweiten, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Auch der Gegner hat uns nach dem Spiel gelobt", berichtete Dornieden. Kurz vor der Pause war dem Liga-Neunten aus der Europastadt durch Tom Wisnewski gar die überraschende Führung gelungen. Lediglich die erste Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff, in der die Obercastroper das 1:1 kassierten, gefiel Dornieden nicht. "Es ist uns in dieser Saison schon oft passiert, dass wir gerade in dieser Phase Gegentore zugelassen haben", erklärte der Trainer und fügte scherzhaft hinzu: "Ich habe in der Kabine extra noch mal nachgesehen, ob unsere Trinkflaschen wirklich nur mit Wasser gefüllt sind."

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