Warum die Aufstiegs-Hintertür in die Kreisliga A für Eintracht Ickern weiter offen ist

hzHerner Teams

Nichts Genaues weiß man nicht. Hoffen aber darf B-Kreisligist Eintracht Ickern nach derzeitigem Stand jedenfalls nach wie vor auf den Aufstieg. Es gibt Neuigkeiten aus Herne.

Ickern

, 21.06.2019, 08:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den geraden Weg dorthin hatten Ickerns Fußballer im Aufstiegs-Entscheidungsspiel durch ein 0:1 gegen Firtinaspor Herne II verlassen. Sicher ist zum jetzigen Zeitpunkt aber nur, dass neben den feststehenden A-Liga-Absteigern SC Constantin Herne (freiwilliger Rückzug) und TSK Herne (zuletzt dreimal nicht angetreten in der abgelaufenen Saison) aktuell auch Fortuna Herne freiwillig runter geht in die Kreisliga B – mangels eines Kreisliga-A-tauglichen Spieler-Kaders. „Fortuna Herne hat sich bei mir am Wochenende schriftlich aus der Kreisliga A abgemeldet“, bestätigte Kreisfußballobmann Andreas Pelzing auf Anfrage dieser Redaktion.

Wie entscheidet Wackelkandidat Holsterhausen?

Zudem bleibt noch offen, in welche Richtung sich „Wackelkandidat“ Spvgg. Arminia Holsterhausen entscheidet. Die Mannschaft war mit drei Punkten und 12:249 Toren abgeschlagener Tabellenletzter in der A-Liga-Saison 18/19. Nach den freiwilligen Rückzügen von nun drei Vereinen aus der Kreisliga A hätte Holsterhausen theoretisch einen Platz in der Kreisliga A sicher – so der Verein den aufgrund der sportlich hoffnungslosen Situation überhaupt will.

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„Aus Holsterhausen liegt mir bis jetzt keine Stellungnahme vor“, erklärt Obmann Andreas Pelzing den Stand der Dinge. „Es könnte jedoch sein, dass Arminia sich schriftlich bei Reinhold Spohn gemeldet hat. Unser Kreisvorsitzender befindet sich aber noch ein paar Tage im Urlaub, sodass im Moment nicht zu sagen ist, wie sich Holsterhausen entscheidet, oder schon entschieden hat.“

Wenn Spohn aus dem Urlaub zurück ist...

Erst wenn Reinhold Spohn wieder zurück ist aus dem Urlaub, werde man sich zusammen setzen und die Sachlage um Auf- und Abstieg in der Kreisliga A diskutieren, so Pelzing. „Bei unseren Entscheidungen müssen wir jedoch beachten, was die Statuten des Fußball-Verbandes zulassen. Sich darüber hinwegzusetzen, das geht nicht. Denkbar wäre auch, dass wir mit nur 14 oder 15 Vereinen die Kreisliga-A-Saison 19/20 spielen.“

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Persönlich hielte Pelzing das jedoch für nicht wünschenswert. „Eine derartige Ungewissheit rund um die höchste Liga des Fußballkreises Herne habe ich zum Zeitpunkt Ende Juni noch nicht erlebt – das ist schon kurios und ungewöhnlich“, so der Frohlinder.

Folglich sitzt Eintracht Ickern die nächste Zeit weiter auf dem „heißen Stuhl“, ob sich das sportliche Geschehen auf dem Platz ab August in der Kreisliga A oder Kreisliga B abspielen wird.

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