Werden die Wackeraner wieder zu Pokalhelden?

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In der zweiten Kreispokalrunde hat Fußball-Landesligist SV Wacker Obercastrop einen ehemaligen Klassenkameraden vor der Brust – und sieht darin eine Chance.

Obercastrop

, 24.09.2019, 19:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ende Mai scheiterten die Landesliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop erst im Kreispokal-Finale nach Elfmeterschießen gegen den DSC Wanne. Der Weg zum erneuten Endspiel-Einzug ist derzeit noch ein weiter. Denn es steht aktuell erst die zweite Runde an.

Mit dem Pokalspiel der Wackeraner gegen den Westfalenliga-Aufsteiger SV Sodingen wird am Donnerstag, 26. September, ab 19.30 Uhr, das letzte Match der zweiten Runde gespielt. Der nächste Gegner für den Sieger des Duells steht schon fest: B-Kreisligigist Victoria Habinghorst hat das große Los gezogen und kann an der Karlstraße den Gegner unter die Lupe nehmen.

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Das Spiel der Wackeraner in der Erin-Kampfbahn sollte eigentlich in der Woche zuvor stattfinden, doch da war der neu verlegte Kunstrasen noch nicht abgenommen. Das Pokalspiel ist also ein Eröffnungsspiel für das neue Grün. Hier wollen die Obercastroper gerne wieder eine erfolgreiche Pokaljagd starten. Was auch möglich scheint, weil die Sodinger in der Westfalenliga Schwierigkeiten haben. Nach sechs Spielen steht das Team von SVS-Trainer Timo Erkenberg mit erst zwei Punkten auf dem letzten Platz. An das Meisterjahr der Herner hat die Wacker-Elf von Trainer Aytac Uzunoglu gute Erinnerungen. In Sodingen gab es ein 2:2, im Rückspiel im Februar folgte ein 2:1. Trainer Uzunoglu sagte: „Den Gegner kennen wir gut, aber die Ergebnisse sind für ein Pokalspiel nicht entscheidend.“ Der Coach glaubt: „Die werden alles raushauen, um sich neues Selbstvertrauen für die Liga zu holen.“

Kleine Abstriche


An das die Obercastroper in der Landesliga genügend gearbeitet haben. Vier Auswärtssiege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Personell muss das Trainerteam Uzunoglu und Co-Trainer Steffen Golob kleine Abstriche machen. Yogan Cordero Astacio und Bastian Fritsch fallen weiterhin verletzt aus. Dafür könnte in Jürgen Duah ein Spieler in den Fokus rücken. Der 33-Jährige Dortmunder, der bei Preußen Münster, VfL Bochum II und Wattenscheid 09 kickte, hat nach langer Verletzungspause beim 2:0 in Brackel durchgespielt. Steffen Golob sagte jetzt: „Wir müssen sehen, wie er das verkraftet hat.“

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Am Donnerstag und Sonntag wird der SV Wacker wieder mit einem Trauerflor sowie einer Schweigeminute an den in der letzten Woche verstorbenen Geschäftsführer Jürgen Hahn erinnern.

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