Wie Diego Maradona: Stürmer versucht sich mit der „Hand Gottes“

Sportgeschichten

Ein Stürmer mit der „Hand Gottes“, der Geschäftsführer als Wahrsager und der Vorsitzende als vermeintlicher Brandstifter. Das sind unsere Sportgeschichten vom Wochenende.

Castrop-Rauxel

, 04.11.2019, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie Diego Maradona: Stürmer versucht sich mit der „Hand Gottes“

SG Castrop (rote Trikots) - SV Wacker Obercastrop Youssouf Joe Kourouma (l.), Marc Schröter © Marcel Witte

Youssouf Joe Kourouma, Stürmer beim Bezirksligisten SG Castrop, wollte gegen den SV Horst-Emscher II offenbar ein Tor machen mit der „Hand Gottes“, wie einst Diego Maradona bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko beim 1:0 im Viertelfinale gegen England. Wirklich geklappt hat das allerdings nicht. Als kurz vor der Pause eine Flanke von der rechten Seite für den am langen Pfosten lauernden Kourouma etwas zu hoch für einen Kopfball geriet, half der leicht mit der Hand nach. Trotzdem landete der Ball aber nicht wie damals bei Maradonas „Hand Gottes“ im Netz - und Kourouma kassierte dafür obendrauf sogar noch eine Gelbe Karte.

Peter Wach, Geschäftsführer der Spvg Schwerin, hatte in seiner Funktionärs-Zeit schon häufig mit Trainerwechseln zu tun. Auch beim großen Fußball scheint er dafür das richtige Näschen zu haben. Als die Fußball-Experten in ganz Deutschland bei verschiedenen Talkrunden diskutierten, dass Niko Kovač mindestens diese Woche noch Trainer der Bayern bleibt, sagte Wach am Rande der Landesliga-Partie bei Wacker Obercastrop: „Ich glaube, Kovač wird noch heute entlassen und Co-Trainer Hansi Flick übernimmt das Amt.“ Am Sonntagabend wurde genau diese Wach-These vom Nachmittag Wirklichkeit.

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Helmut Blanke, 2. Vorsitzender beim SV Wacker Obercastrop, konnte am Sonntag schon wieder lachen, obwohl ihm vielleicht gar nicht zum Lachen zu Mute war. Als er eine Woche zuvor neben Kollege Dieter Scherz das Spiel der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B beim RSV Holthausen beobachten wollte, ertönte schon kurz nach dem Anpfiff in Herne sein Handy. Blanke erzählte: „Die Polizei war dran und fragte, ob ich vielleicht zu Hause den Herd angelassen habe?“ Es kam viel Dampf aus der Wohnung und als Blanke sofort den Weg nach Obercastrop nahm, waren „jede Menge“ Feuerwehr-Einsatzkräfte vor Ort. Zum Glück ist außer der großen Aufregung nichts passiert. Blanke hatte einen Topf auf dem eingeschalteten Elektroherd vergessen.

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