BG Dorsten bangt vor dem Saisonstart um Leistungsträger

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Vor dem ersten Saisonspiel gegen die EW Elephants Grevenbroich mussten die Regionalliga-Herren der BG Dorsten gleich um drei Leistungsträger bangen.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 13.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

1. Regionalliga West

BG Dorsten - New Elephants Grevenbroich

Sa. 19.30 Uhr, KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12.

Gleich drei Kandidaten für die Starting Five drohten, am Samstag auszufallen. Für Adam Pickett lag der BG Dorsten bis Freitag noch keine Spielgenehmigung vor. BG-Vorsitzender Thomas Klings sagte: „Wir haben alles erledigt, nun fehlt noch die Freigabe aus Amerika.“ Am Freitagmittag kamen dann aber die erlösenden Dokumente.“ Der Spanier Jon Pedroso hat am Freitagabend zum ersten Mal seit seiner Verletzung wieder trainiert, und Franjo Lukenda hofft, dass er einige Minuten mit dabei sein kann. Auch bei Nderim Pelaj hat dessen Zerrung ein Training verhindert.

“Erfahrenes Trio kann die Jungen führen“

Auch wenn damit zwei Führungsspieler fehlen könnten, hat die BG Dorsten wegen des breiten Kaders keine Aufstellungssorgen. Lukenda weiß: „Wir haben mit Willy Köhler, Gerrit Budde und auch Rene Penders drei erfahrene Leute, die die Jungen anführen können.“ In Sachen Defensivarbeit macht er sich auch keine Sorgen: „Verteidigen können alle sehr gut. Wir werden in dieser Saison sicherlich die nervigste Mannschaft der Liga sein.“ In der Offense ist die Leistungsfähigkeit der BG Dorsten wohl eher eingeschränkt, doch Lukenda sagt: „Wir nehmen alle Würfe, die wir kriegen können. Wir haben auch genug Möglichkeiten, taktisch zu reagieren.“

Zwei Ex-Dorstener und der stärkste Deutsche der Liga

Die Elephants aus Grevenbroich sind bekannt dafür, eine besonders starke Starting-Five aufs Feld schicken zu können. Mit Arbnor Voca, der noch in der letzten Saison für die BG auflief, und Nino Janoschek kommen zwei alte Bekannte in die Kia Baumann Arena. Mit Ryan Howard stellen die Gäste zudem wohl erneut wieder den stärksten deutschen Spieler der Liga.

Franjo Lukenda nimmt die Situation aber gelassen: „Wir gehen ohne Druck ins Spiel. Das wird auch unser Vorteil sein.“

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