BG Dorsten will zur Heimpremiere die Drachen zähmen

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Im ersten Heimspiel der Saison trifft die BG Dorsten zum zweiten Mal auf eine Mannschaft mit hohen Ambitionen. Die Dragons Rhöndorf gehören zu den Teams, die am Ende ganz oben erwartet werden.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 03.10.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

1. Regionalliga West

BGDorsten - Dragons Rhöndorf

Sa. 20 Uhr, KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten.

Dorstens Trainer Franjo Lukenda sieht seine Mannschaft als Außenseiter, doch das war auch schon vor der Begegnung in Herten der Fall. Dort gewannen die Dorstener in einem denkwürdigen Spiel nach 21 Punkten Rückstand noch mit 87:79. Der Sieg sorgte im Lager der Gastgeber natürlich für gute Laune, doch Franjo Lukenda sieht immer noch die ganzen 40 Minuten: „Wir müssen die Faktoren betrachten, die zu einem so großen Rückstand geführt haben. In der ersten Halbzeit hat bei uns ganz viel nicht funktioniert.“

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Dem Trainer hat das Defense-Verhalten überhaupt nicht gepasst: „Wenn nicht alle Spieler in der Verteidigung mitarbeiten, kommt es zu so einem Rückstand.“ Zudem war die Dreier-Quote ein Manko: „Bei Distanzwürfen gilt bei uns immer Hopp oder Topp. Wir brauchen mehr Konstanz.“ Die könnte Jonas Peters ins Spiel bringen. Der hat zwar am Freitag zum ersten Mal wieder trainiert, doch Lukenda rechnet erst am nächsten Wochenende wieder mit ihm: „Ich will auch kein Risiko eingehen, wir brauchen ihn in Spielen gegen Mannschaften auf Augenhöhe dringender.“

Die Drachen starteten mit einer 73:87-Niederlage gegen Ibbenbüren in die Saison. Die Rhöndorfer hielten lange gut mit, hatten aber im Schlussviertel mit 15:25 das Nachsehen. Rhöndorf musste ohne den verletzten Oshane Drews auskommen. Der Neuzugang aus Braunschweig laboriert zwar noch an einer Knöchelverletzung, wird in Dorsten aber wohl dabei sein. Zudem haben sie mit dem Serben Nikola Petojevic einen Youngster verpflichtet, den Lukenda langfristig auf europäischem Niveau sieht. Ohnehin ist der Rhöndorfer Kader mit Talenten gespickt, die schon für Bonn in der ersten Liga gespielt haben.

“Mark Gordon ist nie ganz auszuschalten“

Die Gäste haben natürlich auch mitbekommen, dass Mark Gordon in Herten 40 Punkte gemacht hat, und wollen ihre Defense auf ihn einstellen. Franjo Lukenda sagt aber: „Mark kann man nie ganz ausschalten. Wenn seine Trefferquote wieder bei 75 Prozent liegt, wäre das ein erster Schritt zu einem guten Ergebnis.“

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