Personalprobleme - das Spiel gegen den Letzten wird für die BG Dorsten kein Selbstläufer

Basketball

Nach zwei Niederlagen will die BG Dorsten wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Doch ausgerechnet vorm Spiel gegen den Tabellenletzten sind mehrere Akteure angeschlagen.

von Ralf Weihrauch

Dorsten

, 01.11.2019, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Personalprobleme - das Spiel gegen den Letzten wird für die BG Dorsten kein Selbstläufer

Rene Penders ist wegen Knieproblemen nicht voll belastbar. © Ralf Pieper

1. Regionalliga West

BG Dorsten - ETB Wohnbau Miners

Sa. 19.30 Uhr, KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten.

Trainer Franjo Lukenda ist schon etwas verzweifelt: „Im letzten Jahr hatten wir in Sachen Verletzungen sehr viel Glück, jetzt trifft es uns doppelt und dreifach.“ Bekanntlich hat sich der Rückkehrer Arbnor Voca einen Bänderriss zugezogen, und somit ist die dritte Option unter dem Korb schnell wieder Geschichte gewesen. Doch am Samstag sind noch weitere Spieler nicht fit. Rene Penders und Gerrit Budde plagen erhebliche Knieprobleme. Lukenda wird sie gegen Essen zwar aufs Feld schicken können, doch die beiden werden bei weitem nicht im gewohnten Umfang einsatzfähig sein.

Es wäre daher falsch, zu glauben, die BG Dorsten könne die Miners im Vorbeigehen schlagen. Die sieglosen Essener sind gar nicht so schlecht besetzt, wie es ihre Bilanz vermuten lässt. US-Import Chris Alexander gehört zu den Besseren seiner Zunft, und der Brite Radwan Bakkali ist immer für einen 20er-Score gut. Yannik Tauch bringt Erfahrung aus vielen Spielen in der Pro B mit. An der Linie steht mit Björn Barchmann ein neuer Trainer. Die Essener haben sich am letzten Wochenende vor dem Spiel in Köln von der spanischen Trainerin Iria Romaris getrennt.

Kein Grund zur Panik

Franjo Lukenda sieht nach den beiden Niederlagen gegen Recklinghausen und in Hagen noch keinen Grund, um in Panik auszubrechen: „Das Spiel gegen Citybaskekt war ärgerlich, doch in Hagen haben wir gut gespielt. Es kann schon mal passieren, dass man den Korb nicht trifft.“ In der Mannschaft hat er auch keine Nervosität erkannt: „Die können alle die Situation richtig einschätzen. Die Jungs brennen darauf, wieder zu gewinnen. Das Erreichen der Play-Offs bleibt unser Ziel, und das ist nicht in Gefahr.“

Lesen Sie jetzt