Blau-Weiß Wulfen kegelt auch Stuckenbusch raus

Fußball

Sie haben‘s schon wieder getan: Wie schon in der zweiten Runde des Kreispokals kegelte A-Ligist Blau-Weiß Wulfen am Dienstagabend auch in Runde drei einen Landesligisten aus dem Wettbewerb. Und wieder völlig verdient.

WULFEN

von Von Andreas Leistner

, 18.08.2015, 21:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wulfens Danny Lützner war für die Stuckenbuscher Abwehr ein ständiger Gefahrenherd und bereitete auch das entscheidende Tor vor.

Wulfens Danny Lützner war für die Stuckenbuscher Abwehr ein ständiger Gefahrenherd und bereitete auch das entscheidende Tor vor.

Kreispokal, 3. Runde BW Wulfen - SF Stuckenbusch 1:0

Auf dem Wulfener Ascheplatz mochten die zwei Klassen höher spielenden Gäste ihre technischen Fertigkeiten vielleicht nicht so zur Geltung bringen, wie sie es auf rasen gekonnt hätten. Doch von einem Klassenunterschied war am Wittenbrink vor allem in der ersten Halbzeit nun wirklich nichts zu sehen. Die besseren Chancen hatten sogar die Gastgeber. Doch einmal verzog Danny Lützner und einmal vergab Aydin Nagel eine fast hundertprozentige Kopfballchance und es ging mit einem 0:0 in die Pause.

Im zweiten Durchgang bemühte sich Stuckenbusch zwar weiterhin, das Spiel zu machen, entwickelte dabei aber gegen die gut stehende Wulfener Defensive keine echte Gefahr. Auf der anderen Seite blieben die Wulfener Chancen hochkarätiger. Einen 25-m-Schuss von Nico Genieser konnte Gästekeeper Lukas Walter noch über die Latte lenken (56.), doch vier Minuten später war er machtlos. Kleiner Schönheitsfehler des Wulfener Führungstreffers: Vorbereiter Danny Lützner hatte zuvor beim Pass von Nico Genieser im Abseits gestanden. Als der Pfiff des Schiedsrichters ausblieb und Lützner querlegte, brauchte Carsten Steinkamp nur noch einzuschieben (60.). Doch auch wenn dieser Treffer irregulär war, verdient war er allemal.

Stuckenbusch geriet nun natürlich zunehmend unter Druck. Doch zunächst sorgte nur ein Distanzschuss von Ingmar Holtkamp für ein Raunen unter den Zuschauern. Dann verzog Pascal Bauer aus zwölf Metern, der eingewechselte Stefan Matecki schoss nach einer Ecke knapp drüber und einen Freistoß von Tobias Portmann entschärfte Wulfens guter Keeper Nikolas Feller sicher.

Das war‘s aber auch an Stuckenbuscher Chancen, und so trifft Wulfen nun in der kommenden Pokalrunde auf den Sieger der Partie Teutonia Waltrop - Spvgg. Erkenschwick.

Lesen Sie jetzt