Das hatte sich der BSV Wulfen anders vorgestellt

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Der BSV Wulfen hat am Samstag nicht nur selbst einen Big Point verpasst. Auch die anderen Ergebnisse des Spieltages waren nicht nach dem Geschmack der Wulfener.

Wulfen

, 08.02.2020, 22:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Play-off-Träume der BSV Münsterland Baskets Wulfen haben am Samstag in Ibbenbüren einen doppelten Dämpfer erlitten.

1. Regionalliga West

BB Ibbenbüren - BSV Wulfen

99:68 (48:37)

„Das ist das Einzige, was die Wulfener heute hier mitnehmen“, verkündete Ibbenbürens Hallensprecher, als die BSV-Fans bei der Halbzeit-Tombola einen großen Präsentkorb abgeräumt hatten. Der Mann hatte zu diesem Zeitpunkt bereits gute Gründe für seine Prognose. Und er sollte Recht behalten.

Denn bis zur Halbzeitpause hatte Ibbenbüren längst die richtige Antwort auf Wulfens 10:0-Start gefunden. Die einfache Lösung der Gastgeber: Zonenverteidigung. Denn die Umstellung der Ibbenbürener Defense von der anfänglichen Mann- auf Raumdeckung schmeckte den Wulfenern an diesem Abend gar nicht.

Zweites Viertel brachte die Wende

Nach dem ersten Viertel führte der BSV noch 23:19. Doch im zweiten Durchgang übernahmen die Gastgeber dann komplett das Kommando und drehten die Partie. Als die Seiten gewechselt wurden, führten die bringiton Ballers mit 48:37. Tendenz: steigend.

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Das 53:46 war im dritten Viertel der letzte Hoffnungsschimmer für die Gäste. Danach baute der Tabellenvierte Ibbenbüren seine Führung Stück für Stück auf 67:50 und 74:52 (30.) und schließlich auf 99:68 aus.

Wulfens Trainer Gary Johnson hatte da längst erkannt, dass für sein Team an diesem Abend nichts zu holen war, und gönnte seinen Nachwuchskräften noch Einsatzzeit. Die eigene Niederlage war für die Wulfener am Wochenende aber nicht der einzige Rückschlag, denn die Konkurrenz im Kampf um die Play-off-Plätze machte möglicherweise entscheidenden Boden gut.

Dass der Deutzer TV gegen Haspe gewinnen würde, war abzusehen gewesen. Die Siege von Leverkusen gegen Herford und Herten in Grevenbroich tun den Wulfenern dagegen richtig weh. Denn der BSV rutschte dadurch nicht nur wieder hinter Leverkusen auf Platz zehn, sondern liegt nun wieder vier Punkte hinter Herten, Deutz und Recklinghausen.

BSV: Winck (9), Brozio, Allen (17/2), Ajagbe (5), Terboven (o.E.), Kleinert (9/2), Haucke (8), Bellscheidt (6/1), Vadder (2), van Buer (2), Piechotta, Peters.

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