Schafft es der BSV Wulfen noch in die Play-offs?

hzBasketball

Fünf Spieltage vor Saisonende ist das große Rechnen in der 1. Regionalliga in vollem Gange. Vor allem der Kampf um die Play-off-Plätze verspricht noch große Spannung.

Wulfen, Dorsten

, 03.02.2020, 13:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schafft der BSV Wulfen noch den Sprung unter die ersten Acht und damit in die Play-offs? Und muss die BG Dorsten doch noch um den Klassenerhalt bangen? Der Blick auf die Restprogramm der beteiligten Mannschaften gibt Fingerzeige.

Die Angst der BG vor dem Abstieg erscheint dabei lediglich theoretischer Natur. Bei acht Punkten Vorsprung und dem besseren direkten Vergleich mit dem SV Haspe 70 müsste die BG sämtliche noch ausstehenden Spiele verlieren und Haspe gleichzeitig alle fünf Partien gewinnen, damit die Hagener noch vorbei zögen.

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Vor allem Letzteres ist dabei eher unwahrscheinlich. Zwar ließ Haspe zuletzt mit dem Sieg über Grevenbroich aufhorchen. Doch der SV hat unter anderem noch die schweren Aufgaben in Ibbenbüren und zuhause gegen Herford vor der Brust. Dorsten dagegen hat in den letzten fünf Begegnungen viermal Heimrecht, darunter die Partie gegen Schlusslicht Essen.

Mehr Spannung im Play-off-Rennen

Deutlich spannender dürfte der Kampf um die Play-off-Plätze werden. Hier stehen Herten, Deutz und die BG Hagen mit 22 Punkten auf den Plätzen fünf bis acht, zwei Zähler dahinter lauern die BSV Münsterland Baskets Wulfen und die Reserve von Bayer Leverkusen auf den Rängen neun und zehn. Weil der BSV aber sowohl gegen Herten als auch Deutz und Hagen den direkten vergleich verloren hat, muss er in der Endabrechnung zwei Punkte mehr haben, um sie zu überholen. Gewinnt einer der drei Konkurrenten nur ein einziges Mal, müsste Wulfen dem deshalb drei eigene Siege entgegen setzen. Ein extrem schweres Unterfangen, zumal der BSV an den letzten fünf Spieltagen noch gegen den Ersten Köln, den Zweiten Herford und den Vierten Ibbenbüren ran muss.

Völlig unmöglich erscheint die Aufgabe aber auch nicht, da die Konkurrenten teilweise auch noch gegeneinander spielen müssen und sich so gegenseitig Punkte abnehmen werden. Zuletzt schienen zudem vor allem die Hertener Löwen ein wenig zu schwächeln, und ihr Restprogramm ist verglichen mit denen von Deutz und Hagen wohl das schwerste. Deutz dagegen hat die vermeintlich besten Karten.

Das Restprogramm im Play-off-Rennen

BSV Wulfen (20 Punkte)

BB Ibbenbüren (4., A)

RheinStars Köln (1., H)

BBG Herford (2., A)

BG Dorsten (12., A)

SV Haspe 70 (13., H)

Hertener Löwen (22 Punkte)

NEW El. Grevenbroich (11., A)

Deutzer TV (7., H)

Bayer Leverkusen II (10., A)

BB Ibbenbüren (4., H)

BBG Herford (2. A)

Deutzer TV (22 Punkte)

SV Haspe 70 (13., H)

Hertener Löwen (6., A)

Citybasket RE (5., H)

BG Hagen (8., A)

ETB Miners Essen (14., H)

BG Hagen (22 Punkte)

BG Dorsten (12., A)

Dragons Rhöndorf (3., H)

NEW El. Grevenbroich (11., A)

Deutzer TV (7., H)

Bayer Leverkusen II (10., A)

Bayer 04 Leverkusen II (20 Punkte)

BBG Herford (2. H)

SV Haspe 70 (13., A)

Hertener Löwen (6., H)

Citybasket RE (5., A)

BG Hagen (8., H)

Der Kampf um die Klasse

BG Dorsten (14 Punkte)

BG Hagen (8., H)

ETB Miners Essen (14., A)

RheinStars Köln (1., H)

BSV Wulfen (9., H)

Dragons Rhöndorf (3., H)

SV Haspe 70 (6 Punkte)

Deutzer TV (7., A)

Bayer Leverkusen II (10. H)

BB Ibbenbüren (4., A)

BBG Herford (2., H)

BSV Wulfen (9., A)

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