BVH und Blau-Weiß Wulfen nehmen Revanche

Fußball

Der BVH Dorsten hat sich am Donnerstag gegen den SV Altendorf für die Hinspielniederlage revanchiert. Im zweiten Derby der Kreisliga A 1 RE ging es am Wulfener Wittenbrink turbulent zu.

Dorsten

, 21.03.2019, 22:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVH und Blau-Weiß Wulfen nehmen Revanche

Wulfens Nico Genieser brachte sein Team gegen RW Dorsten mit 1:0 in Führung. Später verschoss er einen Elfmeter. © Ralf Pieper

Kreisliga A 1 RE

BW Wulfen - RW Dorsten 3:0

Knappe zehn Minuten waren gespielt, als sich Wulfens Daniel Bischof schwer an der Hand verletzte und die Partie unterbrochen wurde. Kaum ging es weiter, erzielte Nico Genieser das 1:0 für die Gastgeber (14.), doch dann wurde es buchstäblich duster − das Flutlicht fiel aus, und die Partie musste abermals unterbrochen werden. Erst nach 90 Minuten war die erste Halbzeit schließlich beendet, nachdem Nicolas Grewe zwischenzeitlich auf 2:0 erhöht hatte (33.).

Die zweite sollte dann ohne unplanmäßige Störungen über die Bühne gehen − zumindest für die Wulfener.

Die ließen zwar gleich eine ganze Reihe bester Chancen aus, darunter ein Foulelfmeter von Nico Genieser und zwei Lattentreffer. Doch auch die Gäste brachten bei ihren Gelegenheiten den Ball nicht über die Linie, und so setzte Matthias Büch schließlich mit dem 3:0 den Schlusspunkt unter eine nicht unbedingt niveauvolle, dafür aber auch nie langweilige Partie (91.).

Die Wulfener Hoffnung, den Rückstand auf Tabellenführer RC Borken-Hoxfeld zu verkürzen, erfüllte sich am Donnerstag nicht. Der Spitzenreiter gewann sein Nachholspiel bei Fenerbahce Istanbul Marl ebenfalls mit 3:0 und bleibt damit acht Punkte vor den Wulfenern auf Platz zwei.

BVH - SV Altendorf 2:0

Die ersten zehn Minuten gehörten eindeutig den Gastgebern. „Da haben sie ordentlich Dampf gemacht“, gab auch SVA-Trainer Thomas Kreuz zu. Danach sei die Partie allerdings ausgeglichen gewesen und das 0:0 zur Pause gerecht. BVH-Coach Arek Knura sah es ein wenig anders und trauerte den bis dahin vergebenen Chancen nach.

Nach dem Seitenwechsel war es schließlich Pascal Gabmaier, der die Hausherren in Führung brachte (56.). „Da sind wir gleich dreimal ins Leere gegrätscht“, ärgerte sich Thomas Kreuz. Spätestens ab der 70. Minute spielte sich seine Mannschaft dann aber in der BVH-Hälfte fest und ließ nur noch Konter zu. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen, und so machte Barkin Kara schließlich in der 90. Minute den Sack mit dem 2:0 zu.

„Verdient“, meinte Arek Knura. „Schade“, sagte Thomas Kreuz, „ein Punkt wäre Balsam für die Seele gewesen.“

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