Der Deutschland-Achter ist wieder auf dem Wasser

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Ein Schritt zurück in Richtung Normalität: Christopher Reinhardt und das Team Deutschland-Achter trainieren am Leistungsstützpunkt Dortmund für die Europameisterschaft im Oktober.

Dorsten

, 13.05.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Während die meisten Amateursportler in diesen Tagen erst wieder die ersten Schritte in Richtung normalen Trainings gehen, ist das Team Deutschland-Achter ihnen mindestens um eine Bootslänge voraus.

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Der Dorstener Christopher Reinhardt und seine Teamkollegen dürfen im Leistungsstützpunkt Dortmund bereits seit drei Wochen wieder aufs Wasser und im Zweier trainieren. Für Reinhardt „ein echter Fortschritt. Endlich können wir wieder was im Boot machen und müssen nicht mehr zuhause trainieren“. Zuvor hatten der 23-Jährige und seine Teamkollegen sich am Ergometer und mit Lauf- und Krafttraining fit gehalten.

Bedenken wegen der relativen Nähe zu den anderen Sportlern hat Reinhardt keine: „Das ist halt der Sport. Außerdem sind wir alle so schlau, zuhause zu bleiben, wenn wir glauben, dass wir krank sind.“ Bislang hat es im Team noch keine Corona-Fälle gegeben.

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Nachdem die Olympischen Spiele von Tokio erst einmal aufs kommende Jahr verschoben worden sind, heißt das aktuelle Ziel, auf das das Team Deutschland-Achter hintrainiert „Europameisterschaft“. Die findet – wenn Corona es zulässt – vom 9. bis 11. Oktober im polnischen Poznan statt, und Christopher Reinhardt wird dort im Vierer ohne antreten. Die Rückkehr in den Achter steht aktuell nicht zur Debatte. „Die Bootsbesetzung bleibt vorerst so, wie sie der DRV vor der Corona-Pause festgelegt hatte“, erklärte Christopher Reinhardt am Montag.

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