Westfälischer Verband hat entschieden, ob die Saison weitergeht

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Nun hat auch der Handballverband Westfalen eine Entscheidung getroffen, ob die Saison fortgesetzt wird. Der Beschluss hat auch direkte Auswirkungen für einige Dortmunder Mannschaften.

Dorsten

, 19.04.2020, 19:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Basketballer haben sie vor Wochen gefällt, die Fußballer warten noch: eine Entscheidung, ob und wie die aktuelle Spielzeit weiterläuft. Nun hat der Handballverband Westfalen einen Entschluss gefasst.

Corona macht Fortsetzung unmöglich

Der Handballverband Westfalen hat entschieden, die laufende Spielzeit 2019/2020 in allen Ligen mit dem Stand vom 12. März 2020 zu beenden. „Eine Fortsetzung und Beendigung der Saison ist unter sportlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

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Der HVW hat in diesem Zusammenhang entschieden, dass es keine Absteiger gibt. Abstiegsgefährdete Mannschaften, die aus eigener Kraft den Klassenerhalt hätten erreichen können, sollen damit nicht bestraft werden, begründet der Verband.

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Bei einer Wertung der Ligen hat sich der Verband dafür entschieden, bei allen Tabellen eine Quotientenregelung anzuwenden. Dies bedeutet, dass Vereine, bei denen noch eine mögliche Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie auf sportlichem Weg einen Aufstiegsplatz erreichen würden, eine Wildcard für die nächsthöhere Liga bekommen. Diese Regelung gilt innerhalb des gesamten Spielbetrieb des Verbandes – von der Oberliga bis zur Landesliga.

Kreise legen Wildcard-Vergabe fest

Die Wildcard-berechtigten Mannschaften in den Kreisen – unter anderem auch für den Aufstieg in die Landesligen – werden von den Handballkreisen festgelegt. „Wir werden uns der Entscheidung vom HVW anschließen. Alle entsprechenden Mannschaften aus dem Kreis, die vom Aufstieg und einer Wildcard-Regelung betroffen sind, sind bereits informiert worden“, sagt Wolfgang Sommer, Vorsitzender des Handballkreises Dortmund.

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Wie sieht die Quotientenregelung genau aus und was hat sie für Folgen? Die Wertung der Meisterschaftsspielsaison erfolgt nach dem „norwegischen Modell“ und für alle bis zum 12. März durchgeführten Spiele: Dabei werden die erreichten Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele dividiert. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden.

Weiter heißt es: „In Ergänzung der Auf- und Abstiegsregelung wird beschlossen, dass allen Vereinen, die nicht auf einem Aufstiegsplatz gemäß der Auf- und Abstiegsregelungen liegen, auf diesen aber maximal einen Rückstand von 39,9 Quotientenpunkte auf die jeweilig letzte aufstiegsberechtigte Mannschaft der Staffel haben, eine Wildcard angeboten wird.“

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