„Da geht kein Weg dran vorbei“: SSV Rhade ist offiziell Bundesligist

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Die U17-Fußballerinnen des SSV Rhade dürfen sich nun auch offiziell Bundesligist nennen. Ein offizielles Schreiben des DFB erreichte den Verein, in dem der Verband die Zulassung kundtat.

Rhade

, 24.07.2020, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jetzt ist es durch. „Die Begeisterung ist hoch“, sagt Trainer Mike Lerche. Die U17-Fußballerinnen des SSV Rhade können sich nun auch offiziell Bundesligist nennen. Den SSV ereilte ein Schreiben aus der DFB-Zentrale mit folgendem Wortlaut: „Der Verein SSV Rhade 1925 e.V. wird für die Saison 2020/21 zur B-Juniorinnen Bundesliga zugelassen.“ Einige Auflagen muss der Verein nun noch erfüllen.

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Ein offizielles Schreiben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) blieb bislang aus. Ein bisschen Ungewissheit war deshalb immer da am Dahlenkamp. Obwohl der Obmann der Rhader Fußballerinnen, Dieter Müssner, auch sagt: „Für uns war es nur noch eine Formsache. Wir waren bereits an Videokonferenzen mit allen Aufsteigern beteiligt. Aber wenn du nie etwas hörst, macht man sich schon Gedanken.“

Auch Trainer Lerche ist überglücklich, dass er sich nun offiziell Bundesliga-Trainer nennen darf. „Wir sind einfach froh, dass wir jetzt Bescheid wissen, dass es jetzt offiziell ist.“

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Sein Team und auch der Verein SSV Rhade müssen nun aber noch einige Auflagen erfüllen. So müssen sich alle Spielerinnen im Kader bis zum 24. August einer sportmedizinischen Untersuchung unterziehen. Sie müssen den Nachweis der Sporttauglichkeit erfüllen. Erst dann werden sie in der Spielberechtigungsliste mit aufgenommen werden können.

Haftpflichtversicherung, Farben der Spielkleidung, Eintrittspreise

Ferner muss Rhade die Heim- und Auswärtstrikots beim DFB bis zum 17. August einreichen. Außerdem muss der Stadioneigentümer bestätigen, dass der gemeldete Platz für alle vom DFB vorgesehenen Spieltermine zur Verfügung steht. Der Verein muss zudem seine Haftpflichtversicherung nachweisen, die Farben der Spielkleidung sowie die Eintrittspreise dem Verband melden.

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„An die organisatorischen Dinge müssen wir jetzt ran“, so Müssner. Allzu lange Zeit hat der SSV dafür nicht mehr. „Aber die Tatsache, dass wir jetzt definitiv dabei sind, ist erst einmal eine tolle Nachricht. Da geht jetzt kein Weg mehr dran vorbei.“

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