Der Dorstener Joseph Seibert tritt erfolgreich in die Fußstapfen seines Vaters

Kanu

Seibert - dieser Name hat im europäischen Kanusport einen guten Klang. Und nach Vater Michael schickt sich nun Sohn Joseph an, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

Dorsten

, 26.06.2019, 11:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Dorstener Joseph Seibert tritt erfolgreich in die Fußstapfen seines Vaters

Der zwölfjährige Joseph Seibert tritt in die Fußstapfen seines Vaters Michael. Bei seiner ersten Teilnahme an der Jugend-DM wurde er gleich Vierter. © Privat

Nur eine einzige Sekunde trennte den erst zwölfjährigen Dorstener Nachwuchskanuten Joseph Seibert am vergangenen Wochenende von einem Podiumsplatz bei den deutschen Schüler-Meisterschaften auf der Kanu-Slalom-Strecke an der Neumühle in Zeitz-Haynsburg.

Seibert , der für die in Dorsten-Östrich ansässigen Kanu-Freunde Wiking Gladbeck startet hatte über Pfingsten noch an einem Trainingslehrgang in Prag teilgenommen. Danach meldete er erstmalig zur Schüler-DM in der Klasse Männliche Schüler B (10 - 12 Jahre) im Einer-Kajak .

Auf der „Weißen Elster“

Auf der „Weißen Elster“ hatten die Streckendesigner, Bundesnachwuchstrainer Eric Mendel und Martin Trummer , für die Schüler eine herausfordernde, cirka 300 Meter lange Strecke mit 25 Toren präpariert. Joseph Seibert, der durch seine guten Ergebnisse in diesem Jahr schon zum erweiterten Favoritenkreis zählte, wurde dieser Rolle dort gerecht. Bereits im ersten der beiden Wertungsläufe fuhr er schnell und sicher durch den Stangenwald, und belegte nach einem fehlerfreien Durchgang im Zwischenklassement der 46 Sportler einen aussichtsreichen dritten Platz.

Nach einer gemeinsamen Videoanalyse mit seinem Vater Michael brachte Joseph sein Kanu zum zweiten entscheidenden Wertungslauf hochkonzentriert in das schäumende Wildwasser. Kraftvoll und routiniert steuerte er durch die ersten Tore ,nahm danach immer mehr Fahrt auf und brachte auch diesen Lauf fehlerfrei ins Ziel. Dabei unterbot er seine Zeit aus dem ersten Lauf um volle drei Sekunden.

Am Ende fehlte eine Sekunde

Auf dem vorläufig zweiten Platz liegend hieß es nun für den jungen Dorstener warten, denn nach ihm starteten noch weitere starke Gegner. Am Ende fehlte Seibert gerade mal eine einzige Sekunde, um die ein Leipziger Sportler schneller war als er, zu einem Platz auf dem Podium. Seibert akzeptierte die sportliche Leistung seines Konkurrenten: „Er war einfach schneller“.

Beim abschließenden Rennen der Schüler-Mannschaften trat der junge Dorstener erneut mit an und belegte zusammen mit seinen Partnern aus Duisburg einen guten Mittelplatz.

Vater Michael lobte die gute Leistung seines Sohns und sagte: „Der vierte Platz ist beste Motivation, es beim nächsten Start besser zu machen“.

Für Joseph geht es schon an den kommenden Wochenenden zu weiteren Wettkämpfen nach Unna und Hilden. Dort will der Zwölfjährige seine Führung im NRW-Cup verteidigen.

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