Der SSV Rhade trifft auf Profis und eine ehemalige Nationaltrainerin

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Die Fußballerinnen des SSV Rhade haben sich für die Endrunde der Westfalenmeisterschaft in der Halle qualifiziert. Dort bekommen sie es mit wahren Hallenfußball-Spezialisten zu tun.

von Niklas Berkel

Rhade

, 11.02.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einen Regionalligisten geschlagen, das Finale nur knapp verloren und für die Endrunde Westfalenmeisterschaft qualifiziert: Das Wochenende der Westfalenliga-Fußballerinnen des SSV Rhade war erfolgreich. Nun wartet in der Endrunde der Hallen-Westfalenmeisterschaft eine Gruppe mit großen Namen auf die Mannschaft von Trainer Dirk Bessler.

Keine einzige Niederlage mussten die Rhaderinnen in der Vorrunde der Hallen-Westfalenmeisterschaft in Tecklenburg, in der Nähe von Osnabrück, am vergangenen Wochenende einstecken. In der Vorrunde schlugen sie den Regionalligisten VfL Bochum (1:0), den TuS Oeventrup (2:0) und die SF Rheine/Gellendorf (1:0). Einzig gegen SW Esch teilte sich Rhade die Punkte (2:2).

Ärger über die Preisgelder

Um sich für die Endrunde der Westfalenmeisterschaft zu qualifizieren, war ein weiterer Sieg vonnöten. Ob im Halbfinale oder bei einer möglichen Niederlage im kleinen Finale wäre egal gewesen. Die ersten drei Teams der Vorrunde in Tecklenburg qualifizierten sich. Der SSV gewann jedoch auch das Halbfinale gegen SV Germania Stirpe (1:0). Im Finale ging es erneut gegen den VfL Bochum. Obwohl der SSV die bessere Mannschaft war und Sophie Schonebeck kurz vor dem Abpfiff die große Siegchance hatte, verlor Rhade das Spiel im Sechsmeterschießen. „Auf den kleinen Handballtoren war das Glückssache“, sagte Trainer Bessler.

Über den zweiten Platz ärgerte sich der Trainer nicht. Vielmehr aber darüber, dass die Prämien für den ersten, zweiten und dritten Platz gleich waren. „Da war natürlich im Finale die Spannung raus.“

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Die Endrunde ist am kommenden Sonntag (16. Februar) ab 10.15 Uhr in der Sporthalle Schürenkamp in Gelsenkirchen-Buer (Grenzstraße 1, 45881 Gelsenkirchen). Der SSSV bestreitet das Eröffnungsspiel gegen den SSV Buer, die Gastgeberinnen, und trifft auf einen bekannten Namen. Co-Trainerin des SSV ist die ehemalige deutsche Nationaltrainerin Steffi Jones.

Außerdem trifft Rhade in der Gruppe A auf den FC Iserlohn, den FC Donop/Voßheide und den UFC Münster. Die Besonderheit der Münsteranerinnen: Sie sind eine reine Futsalmannschaft. „Das ist mit der härteste Gegner.“ Denn in der Halle wird bei der Westfalenmeisterschaft nach Futsalregeln gespielt. Der SSV trifft also auch auf wahre Profis.

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