Der SV Schermbeck muss gegen den TuS Ennepetal eine große Schwäche ganz schnell abstellen

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Der SV Schermbeck steht in der Oberliga Westfalen mitten in einem großen Mittelfeld-Pulk. Am Sonntag soll es für das Team von Trainer Thomas Falkowski nach oben gehen.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 07.03.2020, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der SV Schermbeck hat nach zwei Unentschieden nun Appetit auf einen Sieg. Doch beim TuS Ennepetal wird das in der Oberliga Westfalen kein leichtes Unterfangen.

Oberliga Westfalen

TuS Ennepetal - SVS

Die Schermbecker haben von den letzten sieben Spielen gegen Ennepetal keines gewonnen, sondern drei verloren und viermal Unentschieden gespielt. Das Hinspiel endete torlos. Damals standen die Ennepetaler auf dem ersten Platz, sind aber mittlerweile auf Rang elf abgerutscht. Das heißt aber nicht viel, denn der TuS hat ein Spiel und nur zwei Punkte weniger als der SVS auf Platz sieben.

SVS-Trainer Thomas Falkowski, der am Sonntag nicht dabei sein kann, wird die Startelf ein wenig umstellen lassen von seinem Co-Trainer. So wird Michael Smykacz in der Startelf stehen, kündigt der Trainer an: „

Das liegt aber nicht an seinen zwei Toren gegen Rheine, sondern an seinem deutlich besseren Trainingseinsatz in dieser Woche.“ Falkowski stellt die Mannschaft wie immer nach der Trainingsleistung auf, bei Smykacz hatte dieser in der Vorwoche nicht gepasst und somit saß der Stürmer gegen Rheine zuerst auf der Bank.

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Die Entstehung der beiden Gegentreffer gegen Rheine muss den Gästen ein warnendes Beispiel sein. Vor allem das 2:2 in der dritten Minute der Nachspielzeit hat den Schermbecker Trainer geärgert: „Wir haben beide Treffer durch Standards bekommen und uns beim Ausgleich nach einem Freistoß ganz dumm angestellt. Ennepetal ist aber eine Mannschaft, deren Stärke in den Standardsituationen liegt.“

Ennepetal spielt variabel

Doch das ist nicht die einzige Stärke des TuS. Die Ennepetaler bauen das Spiel sehr variabel auf, können aber im Notfall auch sehr zielstrebig mit einfachen Bällen in den gegnerischen Strafraum kommen. Zudem steht mit Marvin Weusthoff einer der stärksten Keeper der Liga zwischen den Pfosten.

Bei den Schermbeckern werden weiterhin Hennig Jacoby und Dominik Göbel ausfallen. Keeper Cedric Drobe war in dieser Woche krank, sein Einsatz am Sonntag ist aber nicht in Gefahr.

Sonntag, 15.15 Uhr, Bremenstadion KP, Bremenplatz 33, 58256 Ennepetal.

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