Der SV Schermbeck steht im Kreispokal-Finale

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Der SV Schermbeck hat das Finale des Kreispokals erreicht. Der Oberligist gewann am Freitagabend das Halbfinale gegen die Spvgg. Erkenschwick mit 5:4 nach Elfmeterschießen.

von Ralf Weihrauch

Schermbeck

, 28.08.2020, 22:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kreispokal-Halbfinale

Spvgg. Erkenschwick - SV Schermbeck 4:5 n.E. (1:1, 1:1)

Es war der erst in der 66. Minute eingewechselte Ilkay Kara, der den entscheidenden Elfmeter zum 5:4 verwandelte. Nachdem der erste Erkenschwicker Schütze verschossen hatte, trafen Michael Smykacz und Maik Habitz für Schermbeck. Auch der dritte Erkenschwicker Schütze verschoss, sodass Bilal Özkaras Treffer das 4:2 bedeutete. Der Westfalenligist traf zum 4:3 und glich nach dem Fehlschuss von Ahmet Atris zwar auch zum 4:4 aus, doch Ilkay Kara behielt die Nerven und schoss sein Team ins Endspiel.

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Die Partie auf der Bezirkssportanlage in Marl begann ganz nach dem Geschmack des Oberligisten. Bilal Özkara und Michael Smykacz zwangen den Erkenschwicker Schlussmann Sören Stauder in der zweiten Minute zu einem Fehlpass auf Raphael Niehoff. Dieser beförderte den Ball aus 25 Metern zum 1:0 ins leere Tor.

Dieser Treffer brachte den Schermbeckern erst einmal Selbstvertrauen. Mit sicheren Ballstaffetten hatten sie die Begegnung im Griff und kamen Dank gewonnener Zweikämpfe immer wieder in Ballbesitz. Michael Smykacz setzte einen Schuss aus 18 Metern nur knapp über die Latte.

Nach einer Viertelstunde hatte sich die Spielvereinigung aber von dem frühen Schock erholt. Sie kam nun besser in die Zweikämpfe und unterband erfolgreich den Schermbecker Spielaufbau.

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In der 23. Minute foulte Nikolaj Zugcic den über die linke Verteidigungsseite in den Strafraum eingedrungenen Skandar Soltane. Den fälligen Elfmeter verwandelte Adrian Schuwirth zum 1:1.

Die Partie wurde nun zerfahrener und immer wieder von nickeligen Fouls unterbrochen. Das Spiel der Salha-Elf zerfiel in seine Einzelteile, während die Erkenschwicker Oberwasser bekamen. Zwei Minuten vor der Pause hatten die Schermbecker ganz viel Glück: Finn Wortmann und Hakan Gökdemir setzten den Ball an den Pfosten und einen dritten Versuch wehrte der Oberligist von der Linie ab.

Mit Energie aus der Kabine

Schermbeck kam mit neuer Energie aus der Kabine. Bilal Kara testete den Erkenschwicker Keeper mit einem Freistoß, und Smykacz setzte den Ball neben das Tor. Die beste Chance hatte Bilal Özkara. Er kam von den rechts in den Strafraum, schlenzte den Ball an Stauder vorbei, doch die Kugel strich knapp am Gehäuse vorbei.

Anschließend sahen die Zuschauer von beiden Mannschaften wenig guten Fußball, dafür stieg die Zahl der kleinen Fouls. Zudem wurde das Match in der 80. Minute wegen eines Gewitters für eine knappe Viertelstunde unterbrochen. Danach präsentierten beide Teams nur Stückwerk, sodass das Elfmeterschießen die logische Folge war.

Einzug in den Westfalenpokal ist gesichert

Die Schermbecker haben somit schon den Einzug in den Westfalenpokal geschafft, da Finalgegner TuS Haltern schon qualifiziert ist. DasFinale wird am Sonntag in Marl um 15 Uhr angepfiffen.

SVS: Kraft, Zugcig, Jordan, Niehoff, Özkara, Malte Grumann (83. Klimczok), Karagüzel, Habitz, Miles Grumann (66. Kara), Gllogjani, Smykacz

Tore: 1:0 Niehoff (2.), 1:1 Schuwirth (Foulelfmeter (23.).

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