Deuten verliert in Lengerich

Fußball

Die Lage am Deutener Bahndamm ist heikel, und das liegt nicht nur an der 0:2-Niederlage der Rot-Weißen beim SC Preußen Lengerich, sondern vor allem an der Personalsituation.

DEUTEN

, 02.04.2017, 20:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Landesliga 4 SC Preußen Lengerich - RW Deuten 2:0 (1:0)

Stürmer Steffen Rekers musste Trainer Frank Frye nach dem Warmmachen signalisieren, dass an einen Einsatz nicht zu denken war. Bei Yannick Goecke wagte Frye den Einsatz, musste aber zur Pause erkennen, dass Goecke nach seiner Erkrankung nicht hundertprozentig fit war. Ohne diese beiden fehlte dem Deutener Angriff natürlich spätestens ab der zweiten Halbzeit die Durchschlagskraft. Dabei liefen die Gäste da schon einem 0:1-Rückstand hinterher.

In der 42. Minute hatte sich ein Lengericher Stürmer auf der rechten Seite durchgesetzt und den Ball in den Rücken der Deutener Abwehr gespielt. Den ersten Schussversuch konnten die Deutener noch abwehren, doch der zweite saß. Drei Minuten vor der Pause natürlich ein psychologischer Nackenschlag erster Güte.

Die Deutener stemmten sich nach dem Seitenwechsel gegen die Niederlage. „Da hatten wir gute Phasen und haben uns teilweise in der gegnerischen Hälfte festgesetzt“, berichtete Frank Frye. Nur in Sachen Torgefahr taten sich die Rot-Weißen einfach zu schwer. Frye sah „einige Halbchancen“, mehr nicht.

Als Lengerich in der 80. Minute das 1:0 kopierte und wieder über die rechte Seite zum Erfolg kam, war der Deutener Widerstand gebrochen.

Immerhin hielt Deuten den 13. Tabellenplatz, weil die TSG Dülmen nur unentschieden spielte. Nächsten Sonntag steht die Frye-Elf aber nicht nur wegen der angespannten Personallage vor einer Herkules-Aufgabe gegen Spitzenreiter Beckum.

RWD: Schmidt; Kersting (55. Tomicki), Botthof, Uhlenbrock, Lachs, Pohlmann, Attris (68. Gabmaier), Urban, Nolte, Wilkes, Goecke (46. N. Winter).

Tore: 1:0 Greif (42.); 2:0 Fleige (80.).

Lesen Sie jetzt